Bericht BYOCK Passaround Bericht

  • Hallo

    Hier mein Bericht


    Das Messer traf bei mir ein und ich hatte leider nur 2 Tage Zeit es zu testen (wieder mal verdienstreist).
    Das zubereiten der sonntäglichen Mittagessens musste also für den Test reichen.
    Anlieferung und Verpackung:

    Ich hatte das Messer ja in Sindelfingen schon in der Hand und hab mich da wohl eher doof angestellt den Griff abzunehmen / anzubringen.
    Die mitgelieferten Anleitung sind detailliert und ausreichend. Nach zwei- dreimaligen Zusammenbau braucht man diese eigentlich nicht mehr, so einfach ist das. Die Verpackung ist ansprechend und das Messer sicher in einem Etui verpackt.

    Die Verarbeitung ist gut der klappbare Griff sitzt spielfrei und nichts wackelt, bei montiertem Griff. Das wackeln des Griffs im quasi zusammengeklappten Zustand störte mich nicht, die Schneide wird dadurch ja nicht beeinträchtigt/berührt.
    Zum Stahl muss ich wohl nicht sagen. Allerdings war das Messer nicht richtig scharf (verglichen mit den Messern in meiner Küche), ich gehe aber davon aus dass dies nicht die Schärfe bei Auslieferung ist. Wäre es meins gewesen hätte ich es sicher kurz nachgeschärft, kein Problem also.
    Dass man das Messer „Abschließen“ kann ist durchaus sinnvoll, andere Länder andere Gesetze bzgl Messer. Ich wurde in Frankreich schon mal angehalten und die Engländer sind da ganz streng.

    Anwendung:

    Der Griff, obwohl kantig wirkend, ist ausreichend groß und liegt richtig gut in der Hand. Zwiebeln, Gemüse, Fleisch, kein Problem.
    Was für mich gewöhnungsbedürftig war ist die komplett „kurvige“ Schneide. Ich lasse meine Klingen zum Griff immer gerade auslaufen darum war für mich das Handhabungsgefühl erst mal etwas gewöhnungsbedürftig (ich ziehe es halt vor wenn meine Messer dort flach aufliegen). Ich musste quasi immer etwas nachwiegen um einen sauberen Schnitt zu erhalten. Einen oder zwei Tage mehr und auch das wäre wohl kein Problem.

    Sorry das zweite Bild is "sauschlecht"

    Ob die Spalte im Griffe auf Dauer Schmutzfänger sind würde sich wohl nur im Langzeitest zeigen, aber halt dafür ist es ja nicht gedacht. Es ist ja eine „Reiseküchenmesser“ für den gelegentlichen Einsatz. Ich vermute trotzdem mal dass man den Griff durchaus mal zum Reinigen zerlegen muss. Wenn sich dort Fett ansammelt reicht reinigen mit Papier wohl nicht mehr aus.


    Fazit:
    Interessantes Messer mit tollem und innovativen Design ich finde es Klasse und es hat Spaß gemacht damit zu hantieren
    Auf meiner “Habenwillskala“ vom 1 bis 10 würde ich mal sagen eine 8.

    Gruß

    Roland

    P.S. ich sitze hier im Hotel in Sao Paulo und sehe dass alle Bidle irgendwie nicht da sind wo sie sein sollen. Wenn ich wieder zu Hause bin versuche ich das zu korrigieren.

    Ancora Imparo

    Es ist besser eine gute Entscheidung rechtzeitig zu treffen als eine sehr gute zu spät.

    Einmal editiert, zuletzt von Holzbieger (1. Oktober 2015 um 12:41)