Ein neues Urlaubsmesser muss her..

  • Hallo,

    dieses Jahr muss mal wieder, wie eigentlich jedes Jahr, ein neues Wurlaubsmesser her. Im Laufe der Jahre habe ich für mich eine ca 70-75mm Klinge als ideal entdeckt, drop point, kurzes Ricasso, knapper 4 Finger Griff - das ist leicht und eigentlich für so ziemlich alle Aufgaben geeignet.


    Seit etwas über einem Jahr habe ich fast immer ein "Aficionado" zur Hand, in m390, allerdings hat dieses meistens nur sehr leichte Schnippel Aufgaben gesehen. Daher wollte ich mal testen, wie sich der m390 über längere Zeit hin bewährt.


    Also ein Town & Country, 70mm Klinge aus m390 (mein ehemaliges Urlaubs- und Wandermesser hat eine 77mm Klinge, jedoch gehen durch das Ricasso und Schleifkerbe etwa 7mm verloren, daher wollte ich mal sehen, ob ich auch mit diesen 70mm zurecht komme.


    100mm Griff, 60gr. schwer (ohne Schalen).

    Jetzt kommen da noch Schalen drauf, austauschbar, damit man das Messer auf auf edel trimmen kann ;)



    Beste Grüsse

    Nico

  • Moin Nico,


    die Linienführung und der Griff der so leicht abgesetzt ist sind optisch mmn. ein Traum, der Stahl ebenfalls!


    Eine Frage, härtest du deine Messer selbst, oder lässt du das machen?


    Viele Grüße,

    Jack

  • Vielen Dank, also rostende Stähle härtet ein Kollege, rostfreie gehen nach Deutschland zu Schanz oder Steigerwald. Diese hier hat Stefan Steigerwald gehärtet.


    Viele Grüße

    Nico

  • Moin Nico,

    Campknife für das Lager im Wald, große Brotzeitklinge für den Schinken in der Berghütte oder kräftiger Knacker für Austern an der Küste, ich finde auch, dass man nie genug Urlaubsmesser haben kann. Wobei die 70 mm deiner Wahl meistens genügen würden. Wird sicher wieder ein schicker Hingucker, ein zivilisierter „Urban-fighter“. Bin auf deinen Bericht gespannt.


    Gruß

    Burghard

  • Ui, wie schön die Schalen aus Ren geworden sind, die Schrauben farblich angepasst. Großes Kino.


    Gruß


    The Lem

    Besten Dank!!!

    Bei den Schrauben spiegelt sich wohl der Reflektor, die sind nach wie vor Titanfarben. Ich überlege aber, ob ich mal versuche diese zu eloxieren. Bronze oder Blau sollte ja schaffbar sein.


    Ich mag einfach Rentier, das Material hat wunderschöne Farbtöne, ist sehr robust und ja auch ein traditionell im Norden verarbeitetes Material. In Schönheit steht es meiner Meinung nach vielen Mamutschalen nicht nach.


    Viele Grüsse

    Nico

  • Moin Niko,

    Mal mit und ohne Bolster, nun Carbon oder Ren. Zu diesem Messer-Design passt alles! Obwohl ich eher Fan von Naturmaterialien bin, finde ich die Version mit Carbon äußerst gelungen. 👍


    Gruß

    Burghard

  • Erstklassig, Nico!

    Ich mag die Form Deines Town‘n‘Country sowieso aber es ist extrem faszinierend zu sehen, wie sich der Charakter des Messers mit der Beschalung völlig verändert - und beide Varianten sehen umwerfend gut aus! Ich wüsste nicht wofür ich mich entscheiden sollte..

    Beste Grüße,

    Rainer

  • Erstklassig, Nico!

    Ich mag die Form Deines Town‘n‘Country sowieso aber es ist extrem faszinierend zu sehen, wie sich der Charakter des Messers mit der Beschalung völlig verändert - und beide Varianten sehen umwerfend gut aus! Ich wüsste nicht wofür ich mich entscheiden sollte..

    Beste Grüße,

    Rainer

    Vielen Dank Rainer,

    also ich bin grosser Freund vom Rentier, das hat so wunderschöne Farben, Sand, Braun, grünlich, rötlich... Dennoch werde ich mir auch noch Schalen aus Micarta bauen.

    Abgesehen von kleinen Schnippeleien im Haus wird sich das Messer nächstes Wochenende bei einer Wanderung in der Sierra Nevada (Veleta mit 3398m) bewähren können :) ich bin noch hin und her gerissen, ob lieber leicht oder edel :D


    Viele Grüsse

    Nico

  • Moin,

    wärend letztes Wochenende in Málaga Temperaturen um die 40ºC herrschten sind wir in die Sierra Nevada geflüchtet und haben eine schöne Tour unternommen - Auf den "Veleta", zweithöchter Berg der Halbinsel und oben dann über den Grat über "Tajos de la Virgen" zum "Refugio Ellorieta".

    Aufregende Kletterei (gerade, da wir mit mehreren Kindern unterwegs waren), beeindruckende, zerklüftete Landschaft, ein sehr zutraulicher Steinbock und gute 15km Strecke über 3000m über Meeresniveau.



    Wegetation gibt es kaum..



    ..daher freute sich dieser Steinbock über etwas Brot..



    Einen Weg sicht man meistens vergeblich, diese Steine sind alle so um die 2-3m gross und da muss man drüber weg..



    Oben auf dem Veleta, im Hintergrund der Mulhacen (war letztes Jahr dran), höchter Berg der Halbinsel, links davon die "Alcazaba".


    Gruss

    Nico

  • Rentier aus dem Norden trifft auf südlichen Steinbock.

    Tolle, archaische Landschaft, in der man alle zivilisatorischen Erschwernisse samt C hinter sich lässt und den Kopf freischwitzt!


    Burghard