Vulkan/Holz Verklebung löst sich beim Schleifen

  • Hallo Messermacher

    ich habe ein Problem mir ist schon öfter passiert, daß sich Vulkanfiber/Holz Verklebungen beim Schleifen gelöst haben.

    Was mache ich da falsch? Vor dem Verkleben mit Aceton oder Spiritus gereinigt gut ablüften lassen, die Flächen aufgeraut

    mit 2K Kleber verklebt und über Nacht unter leichtem Druck trocknen lassen.

    Was kann ich besser machen ?

    Vielleicht kennt ihr das Problem und Könnt mir einen Rat geben .

    Danke im Vorraus !

    Norbert vom Neckar

     NIVEAU ist keine Hautcreme

    ...und will mich jemand aus der Ruhe bringen , so denk ich an die Worte des Götz von Berlichingen

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  • Holz ist trocken , an dem liegt es nicht :confu:

    Norbert

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  • Lieber Norbert,

    Du bist so erfahren, dass ich kaum wage, hier etwas zu sagen. Das wird Dir alles bekannt sein: Der Kleber kann zu alt sein. Das Mischungsverhältnis des Klebers ist für optimale Ergebnisse wichtiger, als viele denken (Achtung: Gewichtsprozent/Volumenprozent). Es muss genug Kleber sein. Darum - wie Du schon sagtest - nur leichter Druck, damit man nicht zu viel Kleber aus dem Klebspalt drückt. In dem Bereich, der nach dem Ausformen sicher innerhalb des Griffs liegen wird (sonst gibt es beim Endprodukt unsaubere Spalten), sollte man bei manchen Materialien sehr tief "anrauen" bzw. sogar kleine Taschen für den Kleber schaffen. Und die Schleiftemperatur sollte natürlich nicht zu hoch werden (was aber bei so dickem Holz kaum passieren kann).

    Klebrige Grüße

    Bernd

  • @ Mayrott

    Schleiftemperatur ist das Stichwort, ich sollte bei dieser Arbeit nur neue scharfe Bänder benutzen

    oder wenn möglich mit der Feile arbeiten.

    Trotzdem habe ich das Gefühl Vulkanfiber ist nicht so "klebefreundlich".


    @ GeHaWe

    Fiber durchbohren ist ein guter Tip, werd ich nächstes mal befolgen.

    Norbert

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  • Hallo Messerfreunde

    bin ich der Einzige der dieses Problem mit Vulkanfiber hat?

    Norbert vom Neckar

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  • Hallo Norbert,

    Das Pronlem habe / hatte ich auch. Es ist äußerst ärgerlich, wenn man alles fertig macht und sich dann die Verklebung von Vulkanfiber zum Holz löst. Ist mir schon ein paar mal passiert.

    Ich vermute, dass sich Fiber nicht so gut kleben lässt. Ich versuche auch durch mehrfaches Entfetten (Verdünnung) und anrauen das Problem zu mindern. Das mit den Bohrungen hat sich bei mir als beste Lösung herausgestellt. Ich versuche daher außen das Fiber stehen zu lassen, aber nach innen zu duch Bohrungen / Taschen viel Platz für Klebstoff und eine gute Verklammerung zu erreichen.

    Viele Grüße

    Gerhard

  • Ich kenne das Problem auch. Ist ein Zusammenspiel aus Temperatur (dann ändert sich die Eigenschaft des Klebers) und auch des Vorgehens beim Schleifen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kräfte senkrecht zur Klebefläche irgendwann zum Versagen führen. Ein deinem ähnlicher Aufbau hat sich bei mir auch gelöst. Immer wieder. Wollte schon aufgeben. Klinge mit Erl verklebt, selber Kleber. Keine Probleme mehr. Das Problem ist in meinen Augen, dass sich ja das Metall deutlich schlechter abträgt als das Holz. Lasse ich jetzt das Band vom Holz in den Stahl laufen, entsteht eine kleine Kante, an der das Band ziehen kann. Das verträgt der Kleber nach meiner Erfahrung nicht. Und Vulkanfiber klebt sich generell besch***, ich raue das vorher schön an und dann wie gesagt und von den anderen schon ähnlich angeregt mit einer vertikalen Verklebung im Block (Erl, Stäbe, bridge holes, was auch immer).

  • Danke für die Tipps - auch mit den Löchern.

    Ich hatte das Problem zwar noch nicht - will es aber auch nicht haben :) .

    Da kann ich ja gleich diese Unbillvermeidenlöcher ins Fiber reinbohren.

    hab zwr jetzt auch dieses G20 in dünnen Platten, aber da könnte das ja auch vorkommen - also wirds auch gleich gelöchert.

  • Vulkanfieber ist ein sehr spezielles material, im prpmuip in schwefelsäure geläste zellstränge in form geptrddt und getrocknet. in einem modernerem verfahren passiert ähnliches mit zinkoxid.

    auszug datemnlatt.

    Nachteile des Klebens

    • Anspruchsvolle Umsetzung. Die Herstellung einer Klebverbindung erfordert einen im Vergleich zu den anderen Verfahren höheren Aufwand, um eine gute Klebung zu erzielen. Der Klebstoff und die Oberflächenvorbehandlung müssen auf die zu verbindendenen Werkstoffe abgestimmt werden, die zu erwartenden Beanspruchungen müssen bekannt sein. Wirkt auf ein geklebtes Bauteil dauerhaft eine statische Belastung ein, kann es aufgrund der geringen Zeitstandfestigkeit einiger Klebstoffe zum Kriechen und so zum Versagen kommen. Des weiteren sind die vorgegebenen Verarbeitungsschritte exakt einzuhalten.

    auf deutsch pfui .

    in der praxis haben ich durchbrüche bewährt. was halbwegs braucbares ist, das verkleben mit phenolharz ,

    epoxidharz und varianten lasst hier genau wie sekundenkleber im schrank.

    hoffe das hilft

    tschau tprsten