Hallo Kollegen!
Wie der Titel schon sagt, ich möchte meine Messer etwas professioneller fotografieren.
Ich habe mit der Suchfunktion leider nichts gefunden!
Hat jemand einen Tipp oder will etwas dazu schreiben ?
Grüße Canesplitter
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Neues Benutzerkonto erstellenHallo Kollegen!
Wie der Titel schon sagt, ich möchte meine Messer etwas professioneller fotografieren.
Ich habe mit der Suchfunktion leider nichts gefunden!
Hat jemand einen Tipp oder will etwas dazu schreiben ?
Grüße Canesplitter
Hallo Canesplitter.
Ich habe auch immer lange rumgemacht mit dem Fotografieren. Erst mit meiner digitalen Canon Kamera über Stativ, damit nichts verwackelt, mittlerweile mache ich es mit dem Handy und einem Gimbal. Das ist natürlich kein Profiniveau, aber nachdem ich mir einen güntigen Fotostrahler zugelegt habe, ergibt das schon ganz gute Ergebnisse. Nächste Anschaffung ist dann eine Fotobox, um die Schattenbildung ganz auszuschließen. Ich denke man kann da mit überschaubarer Investition eine Menge erreichen. Das richtige Licht ist das Wichtigste, wie ich festgestellt habe.
Grüße
Pied
In welcher Hinsicht brauchst du denn Tipps?
Komposition? Ist mittlerweile schwer. Früher hieß es: Für Facebook muss man bissl inszenieren, Menschen mit drauf, war bzw. ist ja eine Social Media Plattform. Instagram war ursprünglich hauptsächlich für Fotos. Das musste das Objekt an sich gut präsentiert sein. Aber mittlerweile verwischt sich das. Für das Verkaufen auf Amazon oder eBay ist bspw. das Freistellen des Messers notwendig. Da lohnt sich das Ablichten in einer Fotobox. Kann man selber bauen, oder kaufen.
Technik? für die meisten Bilder reichen die aktuellen Smartphones. Nachbearbeiten ist aber meist Pflicht. Die Apps sind auch kostenfrei erhältlich, wenn man mit Werbung leben kann.
Wegen Schatten etc mache ich Bilder immer draussen. Am Besten wenn es bewölkt ist. Ich nehme keine Digicam mehr. War mir alles zu umstämdlich. Ich mache die Bilder nur noch mit dem ipad-pro, weil die ganze Verwaltung, Verschicken, alle Foren und social Media damit einfach am Schnellsten gehen und ich das pad immer schnell überall greifbar habe. Die Bildbearbeitungstools auf dem Ipad sind für mich auch ausreichend. Kontrast, Schärfe, Wärme etc geht da auch einfach.
Ich nutze mein Smartphone, den Photoeditor und ich gehe auch wenn möglich ins Tageslicht.
Tiefenschärfe ist allerdings ein Thema, aber meine Ansprüche an das perfekte Bilf sind da auch nicht so hoch.
Für Social Media ist ein aktuelles iPad Pro ideal - die Live Ansicht zur Einschätzung bekommst Du mit keiner Kamera oder Smartphone so hin.
Dazu eine app für Korrekturen von Schatten, Belichtung etc. und besonders wichtig zur Beseitigung von Staub, Fusel etc.
Für Makroaufnahmen eine Aufklemmlinse.
Gespür für Gestaltung und Licht kann keine Technik abnehmen.
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Leute, vielen Dank erstmal für die gegebenen Tipps.
Ich denke, ich brauche eine Fotobox. Beleuchtung ist so eine Sache. Die beste Erfahrung habe ich unter unserer Veranda bei Bewölkung gemacht.
Hat jemand von Euch eine Fotobox?
Grüße Canesplitter
Der Unterschied zwischen der „handelsüblichen Fotobox und ohne liegt in der Aussagekraft der Bilder.
Katalogbilder gelingen am besten in der Box. Im großen Nachbarforum kannst Du sehr viele solcher Bilder von dem Member sehen, aus dessen Bilder der erste offizielle Chris Reeve Kalender enstanden ist.
grüsse, pebe
Hallo Pebe!
Meinst Du die freigestellten und dann in einem Bild zusammen gefügten Bilder von S....b....C.....?
Wenn ja, soetwas habe ich auch schon gemacht. Ist halt Geschmacksache und stark vom Hintergrund abhängig.
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Grüsse Canesplitter
Nein,
ich meine damit, dass in einer üblichen Box nur das Messer vor einem uni oder neutralen Hintergrund abgebildet wird.
Außerhalb einer Box läßt sich ein Hintergrund einbinden, wodurch die Bilder lebendiger werden.
Ersteres erreiche ich u.a. auch mit einer uni Unterlagen, für Zweiteres nehme ich oft einen Rucksack.
Die „Beleuchtung“ steuer ich durch Lichteinfall von hinten, seitlich oder vorne und direkt oder abgeschirmt vorm Fenster.
Mit dem iPad bekommt man eine perfekte Vorschau des fertigen Bildes und für Social Media hat meine Leica keinen Vorteil, nur Nachteile.
Die mögliche Freistellung ist auch ausreichend und mit einem einfachen Makroaufsatz gelingen auch gute Detailaufnahmen. Siehe letztes Bild.
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Ok, danke jetzt weiß ich, wie Du es meinst!
Grüsse Canesplitter
Moin,
vorweg – ich bin kein Profi, habe aber über die Zeit ein paar Erfahrungen gemacht, die dir eventuell ein bisschen helfen können.
Wie schon beschrieben, sind gute Lichtverhältnisse – also Lichtfarbe, -intensität und -einfall – das A&O.
Ich fotografiere Messer bevorzugt bei indirektem Tageslicht, dessen Quelle sich auf der gegenüberliegenden Seite meiner Linse befindet.
Künstliches Licht aus "alltäglichen" Quellen oder direkte Sonneneinstrahlung führt normalerweise zu unnatürlich wirkenden Farben, ungewollten Reflexionen usw.
Wenn ich Zuhause fotografiere, schaue ich z.B., an welcher Fensterseite das Licht grade am besten steht (indirektes aber maximal helles Tageslicht) und stelle dort – meist innen auf der Fensterbank – meinen Hintergrund auf.
Gut zu kontrollierende Hintergründe für Messerfotos sind helle, nicht-reflektierende Oberflächen, die leichte farbliche und strukturelle Unregelmäßigkeiten aufweisen – z.B. Schneidbretter, Baumstämme oder bestimmte Stoffe, wie grobes Canvas oder Jutesack.
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Für Nicht-Küchenmesser bieten sich aus meiner Sicht natürliche Hintergründe aus "Wald und Wiesen" an:
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Für moderne Folder verwende ich auch gern irgendetwas Technisches:
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Ein naheliegendes Accessoire für Messerfotos ist aus meiner Sicht das Schnittgut selbst. Das vermag dem Bild zumeist etwas Natürlichkeit zu verleihen.
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Dies umso mehr, wenn die Accessoires den Bildrand teilweise "verlassen". Das sieht dann weniger gestellt/drapiert aus.
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Bei mir hat sich bspw. Mettwurst sehr bewährt. 😋
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Paracord bei Foldern auch gern genommen:
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Durch das Spiel mit Unschärfen und Bildebenen ("Schärfentiefe") kann das Hauptmotiv besser in den Fokus des Betrachters gerückt werden:
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Zudem erscheint die Aufnahme weniger eindimensional und erzeugt einen räumlichen Effekt:
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Oder vermittelt eine ungewöhnliche Perspektive:
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Ein besonderes Augenmerk beim Fotografieren von Messern erfordert die Reflexion der Klinge. Fluch und Segen zugleich, kann der Winkel des Lichteinfalls bzw. der Kameralinse zum Klingenblatt darüber entscheiden, ob die Aufnahme der Kinge besonders ge- oder misslungen erscheint.
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Hier bleibt nur das Austarieren der Stellung von Klinge und Kamera im Zusammenspiel mit dem Lichteinfall. Ich bewege dazu die Kamera mit Blick auf das Display in einem Bogen über das Objekt, bis ich zufrieden bin oder andernfalls die Platzierung des Objektes korrigiere.
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Und schließlich ist Bildbearbeitung natürlich auch ein Thema. Ich empfehle eine intuitiv bedienbare App mit der ohne professionelle Vorkenntnisse und große zeitliche Ressourcenaufwendungen die Aufnahmen etwas aufgewertet werden können. Da gibt es einiges auf dem Markt.
Hallo Bukowski!
Herzlichen Dank für Deine umfangreichen Ausführungen.
Die Schnittmenge mit meiner Vorgehensweise ist relativ groß.
Den einen oder anderen Tipp kann ich aber bestimmt verwerten!
Also, vielen Dank nochmal!
Grüße Canesplitter
Ich mache 99% meiner Fotos draussen, blaue Stunde treffe ich dabei nicht oft, aber egal
was ich als Konsument auf IG und Co langsam nicht mehr sehen kann...die ewig gleichen "Hipsterbilder". Viel Holz, den Whisky riecht man schon durchs Bild, ein Typ mit langem Bart und Flanellhemd knippst gerade das Foto...also mir ist es lieber, die Leute probieren verschiedene Dinge und vor allem ihren eigenen Stil aus. Bin dann selbst aber meist auch zu faul dafür, je nachdem gibts Moss oder Kanaldeckel als Untergrund. Alle Fotos kommen direkt vom Handy, ich hab noch eine ältere Systemkamera rumliegen, aber das ist mir zu aufwändig.
Ansprichsvollere Fotos sollte man dann eher so machen das sie einem selbst gefallen und weil man Spaß daran hat, als Beispiel nehmen wir mal die Bilder von Bukowski, ich bin ganz sicher nicht einzige dem die Bilder gefallen, betrachten tu ich sie aber 1-2 Sekunden, in 1h hab ich sie vergessen. Die Leute haben einfach eine sehr kleine Aufmerksamkeitsspanne, da nehme ich mich nicht raus, ein wenig doomscrollen, mal liken und das wars. Da ist es dann meist egal ob das im IG Stream ein point and shoot Bild ist oder jemand Stunden in ein Bild investiert hat
"Hipsterbilder". Viel Holz, den Whisky riecht man schon durchs Bild, ein Typ mit langem Bart und Flanellhemd knippst gerade das Foto
"Warum liegen hier eigentlich überall Kaffeebohnen?"
Die Quintessenz ist,
dass es für technisch gute Bilder, im Sinne von scharf und farbecht, weder eine „große“ Kamera, noch eine Fotobox braucht, um gelungene Ergebnisse für Social Media zu erhalten.
Die Ausstattung aktuellerer Handy oder Tablets sind in Kombination mit einer Foto app dafür ausreichend.
Wer noch nach seinem Stil sucht, findet online genügend Anregungen, die letztlich alle nach den beschriebenen Methoden funktionieren.
grüsse, pebe
Edit.
Kaffeebohnen. Der morgendliche Kaffee wurde, wie wir alle wissen, von Chuck Norris gekaut und nicht getrunken. 😋
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