Fällkniven DiaTILT DT – neue Schärfhilfe für konvexe Schneiden



  • Fällkniven DiaTILT DT – neue Schärfhilfe für konvexe Schneiden

    Moin zusammen,

    von Fällkniven gibt es eine interessante Neuheit für alle, die konvex bzw. ballig geschliffene Messer besitzen und ihre Schneiden selbst pflegen möchten:

    den Fällkniven Diamant-Schleifstein DT DiaTILT.

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    Fällkniven findet ihr generell hier:
    Fällkniven bei Messerworld

    Was ist am DiaTILT besonders?

    Wer schon einmal versucht hat, einen balligen Anschliff auf einem normalen flachen Schleifstein zu erhalten, kennt das Problem: Anders als bei einer klassischen V-Schneide gibt es nicht einfach einen klar definierten, konstanten Schleifwinkel.

    Genau hier setzt der DiaTILT an.

    Der kompakte Schleifstein besitzt eine integrierte Winkelführung, die als Orientierung für die Position der Klinge dient. Das soll es einfacher machen, beim Schärfen eine kontrollierte Bewegung auszuführen und die konvexe Schneidengeometrie beizubehalten.

    Gerade bei Fällkniven ist das natürlich interessant, da bei vielen Modellen konvexe Klingengeometrien zum Einsatz kommen.

    Zwei Seiten: 25 µm Diamant + 5 µm Keramik

    Fällkniven kombiniert beim DiaTILT zwei unterschiedliche Schleifflächen.

    25 µm Diamant

    Die Diamantseite ist für die eigentliche Schärfarbeit vorgesehen. Ist die Schneide stumpf geworden, sorgt sie für einen vergleichsweise effizienten Materialabtrag und dient dazu, die Schneide wieder aufzubauen.

    Danach wird der DiaTILT einfach gewendet.

    5 µm Keramik

    Die deutlich feinere Keramikseite übernimmt das Finish. Sie dient dazu, den beim Schärfen entstandenen feinen Grat zu reduzieren und die äußerste Schneidkante weiter zu verfeinern.

    Damit bekommt man im Grunde ein sehr kompaktes Zwei-Stufen-Schärfsystem.

    Trocken verwenden – kein Wasser, kein Öl

    Für unterwegs ebenfalls interessant:

    Der DiaTILT wird trocken verwendet. Wasser oder Schleiföl werden nicht benötigt.

    Mit seinen Abmessungen von nur 100 × 32 × 11 mm und einem Gewicht von 97 g dürfte er problemlos in einer Messer-, Jagd- oder Outdoorausrüstung unterzubringen sein.

    Technische Daten

    Hersteller: Fällkniven
    Modell: DiaTILT / DT
    Typ: Diamant-/Keramik-Schleifstein
    Diamantseite: 25 µm
    Keramikseite: 5 µm
    Besonderheit: integrierte Winkelführung für konvexe Schneiden
    Anwendung: trocken, ohne Wasser oder Schleiföl
    Abmessungen: 100 × 32 × 11 mm
    Gewicht: 97 g

    Für wen finde ich den DiaTILT besonders spannend?

    In erster Linie natürlich für Besitzer von Messern mit konvexer bzw. balliger Schneide.

    Gerade wenn man sich beim freien Nachschärfen eines Convex-Grinds bislang etwas schwergetan hat, ist die integrierte Orientierungshilfe eine interessante Idee. Man bekommt keinen großen stationären Schärfapparat, sondern eine bewusst einfache und mobile Lösung.

    Auch die Kombination aus relativ aggressiver Diamantfläche und feiner Keramik gefällt mir vom Konzept her: Schärfen und Finish mit einem einzigen kompakten Tool.

    Für stark beschädigte Schneiden oder komplette Neu-Profilierungen ist so ein kleiner Schärfer natürlich nicht als Ersatz für ein umfangreiches Schleifsystem gedacht. Für die regelmäßige Pflege einer vorhandenen konvexen Schneide sieht das Konzept dagegen ziemlich interessant aus.

    Was haltet ihr von der Idee?

    Mich würde vor allem interessieren, wie die Convex-Fraktion hier im Forum ihre Messer aktuell schärft.

    Freihand auf Banksteinen?
    Mousepad + Schleifpapier?
    Lederriemen mit Compound?
    Oder nutzt ihr bereits andere geführte Lösungen?

    Und wäre eine integrierte Winkelorientierung wie beim DiaTILT für euch hilfreich oder schärft ihr eure balligen Schneiden ohnehin komplett nach Gefühl?

    Den neuen Fällkniven DiaTILT findet ihr hier:
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  • Ich könnte mir schon vorstellen, daß dieser Stein Ungeübten das Balligschleifen erleichtern könnte.

    Aber ob das bei den doch relativ kleinen Auflagflächen von Belang ist, müsste man testen. Ich sehe auch die Gefahr, dass man sich bei zu großen Schleifbewegungen den Klingenrücken verkratzt.

    Mit der Feile erstellt man Radien ja mit einer gegenläufigen Schaukelbewegung (so hab ich es mal in der Ausbildung gelernt) und das simuliert ja einen konvexen Schleifstein. Das ergibt sehr saubere Radien vor allem an den Übergängen zu geraden Flächen.

    Ich persönlich mache den Grobschliff daher wie beschrieben Freihand mit der Diamantfeile. Für den Feinschliff gehts entweder zuerst auf den feinen Diamantstein oder gleich auf den Ölstein. Das Finish erledigt die Poliermaschine.

    Mit der T8 soll das ja auch gehen, hab ich aber noch nicht ausprobiert. Das Schleifprinzip ist aber das gleiche wie mit der Feile.

    Viele Grüße

    Alex


    Blood, Sweat and Musclecat!

    zombie2.jpg

  • Ehrlich gesagt hätte ich Angst mir beim Gebrauch bei diesem inovativem Schleifsteindesign die Klingenflanken zu verkratzen ...

    Aber ist eh nix für mich, da ich keine konvexen Schneiden besitze ... also was solls ... viel Erfolg beim Verkauf!