Messer-Bilder vor der Fertigstellung.

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    • Servus
      schöne Form das Messer .
      Ein paar Worte zu den Löchern im Griff ,
      das macht man ja um Gewicht zu Sparen , wegen der Balance oder für die Pins für die Griffschalen und Backen .
      Die beiden forderen Löcher sind aber so groß , daß gerade noch 6 oder 8mm Material stehen bleiben .
      Bei dieser *Sollbruchstelle* hätte ich angst das Messer zu benutzen .
      Nur so ein Tipp von mir , mach so nahe am Ricasso keine unnötigen großen Löcher .

      Gruß Norbert vom Neckar^
      NIVEAU ist keine Hautcreme

      ...und will mich jemand aus der Ruhe bringen , so denk ich an die Worte des Götz von Berlichingen
    • Das Teil zwischen scharfer Schneide und Griff .

      Norbert

      NIVEAU ist keine Hautcreme

      ...und will mich jemand aus der Ruhe bringen , so denk ich an die Worte des Götz von Berlichingen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von no bird ()

    • Hallo Leute,
      manchmal fehlen mir in der Küche beim schneiden von Allerlei die entscheidenden Zentimeter.
      Also habe ich mal in der Scheune gestöbert und fand einige sehr alte Kreissägeblätter. Die waren schon alt als ich noch Kind war und auch das ist schon lange her.
      Einige Streifen abgeflext und vorgeschliffen.

      Klinge gehärtet und gerichtet, war zum Griff hin etwas krumm geworden


      Eigentlich wollte ich den rostigen Look am oberen Teil der Klinge lassen aber durch leichte Wellen sah das nicht so schön aus. Die Unebenheiten waren allerdings schon vor dem Härten vorhanden.


      Also wurde die ganze Klinge geschliffen.


      Der Griff wurde aus einem Stück Bankirei und VA geschnitzt


      Dann die Klinge mit Epoxi im Griff eingeklebt. Mein Epoxi härtet langsam, es braucht 24 Stunden.

      Da das Epoxi so langsam hart wird, neigt sich die Klinge immer zu einer Seite. Also zwei Alubleche genommen und einige Schrauben rein.
      Die Bleche links und rechts am Griff mit einer Zwinge geklemmt, mit den Schrauben die Klinge ausgerichtet und fixiert. So kann die Klinge nicht nach einer Seite wandern uns so in Ruhe aushärten.


      Bald habe ich ein Messer mit einer Klingenlänge von 27 cm.

      Gruß Peter
    • Hallo Leute,

      ich habe zwar ein Brotmesser aber bei einem großen Laib ist es etwas zu kurz. Also es muß ein längeres Messer her.

      Also einen Streifen aus dem Kreissägeblatt geschnitten und vorgeschliffen. Leider hat das Blatt eine kleine Unebenheit, was man beim Vorschliff auf folgenden Bild sieht.


      Von Hand die Rillen einschleifen hatte ich keine Lust, also in die Fräsmaschine und mit 10er Hartmetallfräser gefräst.


      Danach beidseitig sauber geschliffen bis 220er. Vielleicht ist das schon zu fein. Ich hatte mal ein Brotmesser bekommen, dessen Oberfläche ziemlich rauh war und ich sie, wegen der Optik, spiegelblank poliert habe. Das sah zwar gut aus aber das Brot, vor allem frisches, klebte an den blanken Flächen wie Rotz.
      Also meine Erfahrung, bei rauher Oberfläche klebt das Brot nicht so sehr.
      Bestimmt hat einer von euch auch schon die Erfahrung gamacht. Das könnte vielleicht auch bei anderen Küchenmessern der Fall sein, z.B. bei Wurst oder Fleisch. Das muß ich irgendwann mal mit grob und fein geschliffenen Messern testen.







      Jetzt muß noch der Griff dran, dann sehen wir, wie es schneidet.
      Klingenlänge 270
      2,7 dick
      24-25 hoch

      Gruß aus dem Rhein-Main-Dreieck

      Peter

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Peter ()

    • Servus,

      Peter schrieb:

      Bestimmt hat einer von euch auch schon die Erfahrung gamacht. Das könnte vielleicht auch bei anderen Küchenmessern der Fall sein, z.B. bei Wurst oder Fleisch. Das muß ich irgendwann mal mit grob und fein geschliffenen Messern testen.
      du hast völlig recht. Der Oberflächengestaltung einer Klingenflanke und zwar beidseitig kommt eine große Bedeutung zu, wenn es um das Festkleben des Schnittgutes an der rechten Seite ( betrifft Rechtshänder ) und dem Ansaugen an der linken Flanke geht. Ein spiegelpolierter Flachschliff ist so ziemlich das schlimmste. Ein recht grober Querschliff liegt gut im Rennen, klebt weniger als ein Längsschliff von gleicher Körnung. Wenn jetzt statt flach noch konvex geschliffen wurde, oder ein Walkschliff angebracht wurde, dann wird das nochmal deutlich besser und klebt und saugt viel weniger. Auch eine Patina kann eine Rolle spielen. Nochmal steigern kann man das mit einer Shinogi-Linie ( japanische Messer ), die eine Flanke "teilt" und dazu noch die unterschiedlichen Oberflächen, weil bis zur Shinogi meist ein Kasumi-Finish angebracht ist und darüber dann ein Längs-oder Querfinish. Das wären nach meiner Erfahrung die deutlich merkbaren Unterschiede von Klingen die noch ohne HK, S-Grind, Triple-Hollow-Grind, Abscherkanten an Hohlkehlen oder anderen geometrischen Tricks und Kniffe auskommen.

      Schnittgutfreisetzung ( Food-release ) an Kochmessern ist ein weites Feld.... ;)

      Gruß, cato
      Nichts ist gelber als das Gelbe selber. :D
    • Hallo Leute,

      vielen Dank für die positiven Kommentare.
      Wenn es mich wieder überkommt, werde ich mal eine Klinge mit einseitigen Hohlschliff rechts machen. Beim abschneiden von Wurstscheiben nervt es manchmal wenn die Scheiben hängenbleiben. Mal sehen was da noch zu machen ist

      Gruß
      Peter
    • Hallo zusammen,
      Samstag noch einen Damast geschmiedet.
      Wollte heute mal sehen wie das Muster aussieht. Klinge grob in Form geschliffen und geätzt.
      Das ist dabei rausgekommen.
      Gruß Clemens
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    • Hallo Community,
      hier der aktuelle Stand. Klinge fein geschliffen gehärtet und geätzt. Morgen kommt der Griff dran.
      Gruß Clemens
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    • Servus Clemens

      erstklessige Klinge !
      Ich glaube das Muster würde "noch besser" wirken hättest Du den Anschliff bis oben gemacht .
      Aber das ist nur meine Meinung :D .

      Gruß Norbert vom Neckar
      NIVEAU ist keine Hautcreme

      ...und will mich jemand aus der Ruhe bringen , so denk ich an die Worte des Götz von Berlichingen
    • no bird schrieb:





      Ich glaube das Muster würde "noch besser" wirken hättest Du den Anschliff bis oben gemacht .
      Hallo Norbert,
      ich weiß nicht ob das Muster besser gewirkt hätte? So ist ein schöner Wechsel zwischen wildem Damast und Masame zu sehen. Jetzt natürlich zu spät um das noch herauszufinden.
      Gruß Clemens
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    • Hallo zusammen,
      heute habe ich versucht einen Spiro-Damast zu schmieden. Leider daneben gegangen. Ich werde das Messer trotzdem fertig machen.
      Folgendermaßen bin ich vorgegangen.
      9 Vierkantstäbe 9x9 mm 1.2842 mit Zwischenlagen von 2,5 mm aus 75ni8 hochkant und quer. Das ganze feuerverschweißt und vervierfacht. Anschließend tordiert und zur Klinge geschmiedet.
      Wer kann mir sagen was ich falsch gemacht habe.
      Gruß Clemens
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    • Hallo Clemens,

      Ich habe erst einmal Spirodamast gemacht und wenn ich mich recht erinnere habe ich nicht vervielfältigt sondern gleich tordiert und ausgeschmiedet. Nichts desto Trotz sieht es doch gar nicht schlecht aus. Vielleicht wird es beim Anlegen der Schneide sogar noch besser.

      Viele Grüße
      Alex
      Blood, Sweat and Musclecat!
    • Hallo Clemens,

      Ich bin ja kein Schmied aber die Klinge gefällt mir, egal ob jetzt Spirodamast oder nicht.

      Gruß

      Roland
      Ancora Imparo

      Es ist besser eine gute Entscheidung rechtzeitig zu treffen als eine sehr gute zu spät.
    • Hallo Clemens
      Beim Spiro gibt es viele Varianten.
      Ob zuerst vervielfältigen und dann tordieren oder umgekehrt oder garn nicht tordieren, verändert einfach das Spiromuster.
      Um es sichtbar zu machen, musst du den Barren auffächern und „Dreiecke“ herausflexen, dann die Kanten ewas verrunden und flach schmieden.

      Das sieht nach den etwas so aus.



      Wie grob du den Barren machst und wie tief du einschleifst, musst du für dich selbst herausfinden, war mein erster Versuch. der nächst folgt bald.
      Man kan den Barren auch auf der Presse mit einem entsprechenden Gesenk wellig pressen und dann eben flexen, fräsen oder hobeln.

      Gruss Heiri
    • Hallo,
      danke schon mal für eure Hilfe.

      axdamast schrieb:

      Hallo Clemens,

      Ich habe erst einmal Spirodamast gemacht und wenn ich mich recht erinnere habe ich nicht vervielfältigt sondern gleich tordiert und ausgeschmiedet.

      Viele Grüße
      Alex
      Hallo Alex.
      Werde das beim nächsten Mal
      ausprobieren. Dann mit 5mm Quadratstäben. Das Muster wollte ich nicht zu grob haben. Aus dem Grund habe ich noch mal vervielfältigt.


      Steinbock1212 schrieb:

      Hallo Clemens
      Beim Spiro gibt es viele Varianten.
      Ob zuerst vervielfältigen und dann tordieren oder umgekehrt oder garn nicht tordieren, verändert einfach das Spiromuster.
      Um es sichtbar zu machen, musst du den Barren auffächern und „Dreiecke“ herausflexen, dann die Kanten ewas verrunden und flach schmieden.

      Das sieht nach den etwas so aus.



      Wie grob du den Barren machst und wie tief du einschleifst, musst du für dich selbst herausfinden, war mein erster Versuch. der nächst folgt bald.
      Man kan den Barren auch auf der Presse mit einem entsprechenden Gesenk wellig pressen und dann eben flexen, fräsen oder hobeln.

      Gruss Heiri
      Hallo Heiri,
      danke vielmals für die Skizze und die Tipps. Ich habe noch ein Stück von 20 mm Durchmesser und 150 mm Länge was schon tordiert ist übrig. Das werde ich mal zu einem Vierkant schmieden und dann wie Du beschreibst Dreiecke herausschleifen. Wird wohl nicht viel Material übrig bleiben. Aber wohl wieder etwas schlauer. :rolleyes:
      Gruß Clemens
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