Bosch PBD 40, die eierlegende Wollmilchsau ?

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    • Bosch PBD 40, die eierlegende Wollmilchsau ?

      Auf der Suche nach einer leichten Tischbohrmaschine.
      Für meine Basteleien habe ich nur sehr wenig Platz (das ändert sich aber bald) und daher bin ich gezwungen, nicht verwendete Geräte wieder wegzuräumen.
      Dennoch wollte ich mir eine Tischbohrmaschine zulegen. Nach ein wenig Recherche, bin ich auf die PBD 40 von Bosch gestoßen.
      11,2 Kg das sollte ich in meinem Alter noch transportieren können.
      Die Ausstattung klang sehr interessant: 2-Gang-Getriebe, eine Elektronik die für gleichbleibende Drehzahl sorgt, die Drehzahl lässt sich per Poti einstellen und man muss, keine Riemen umlegen und auch der Rest, klang sehr interessant, z.B. Laserkreuz, LED Licht, Schnellspannbohrfutter mit Sicherungsring, 710 W und so weiter. Kurzum, diese Bosch PBD 40 ließ von der Ausstattung, für mich, keine Wünsche offen und ich dachte mir, die soll es werden, da auch gefühlt jedes zweite Wort, in der Beschreibung von Bosch war, wie absolut präzise die PBD 40 arbeitet.

      Ich zitiere mal, von der Bosch HP:
      Funktionelle Ausstattung sorgt für absolute Präzision.
      Die PBD 40 ist eine Tischbohrmaschine für Heimwerker, die punktgenau bohren wollen.
      Die PBD 40 ist eine Tischbohrmaschine für punktgenaue Bohrungen.
      Die Tischbohrmaschine PBD 40 ist dank der technischen Ausstattung besonders präzise und sehr einfach zu bedienen.

      Also gesagt getan, ich bin jetzt Besitzer einer Bosch PBD 40 :happy:
      Ich habe mir dann auch noch gleich einen Maschinenschraubstock besorgt, natürlich mit ein wenig Gewicht (3,64Kg), damit ich ihn nicht immer arretieren muss.
      Auch Parallelunterlagen, Zentrierbohrer und natürlich vernünftige Bohrer, da ich auch gelegentlich Titan bearbeiten möchte und da komme ich, mit dem Baumarktzeug nicht weit.

      Ich war dann auch zunächst von dieser wirklich schicken Maschine beeindruckt, die macht optisch schon was her :bang:



      Im Display kann man die Drehzahl ablesen, oder Bohrtiefe, aber natürlich hat sie auch einen Tiefenanschlag.



      Mir ist dann aber ein Radialspiel aufgefallen und dieses, war nicht unerheblich....
      Leider haben ich keine Einstellmöglichkeiten gefunden............. :help:
      Nach ein wenig Recherche im Internet, habe ich einige Berichte gesehen, die dieses Problem beschrieben, aber in den von mir gelesenen Berichten, gab es immer Gegendarstellungen und dann wurde wieder auf die Präzision der Bosch PBD 40 hingewiesen.
      Ich bin dann zu dem Händler, bei dem ich sie gekauft habe und auch die Ausstellungsmaschine hat dieses Radialspiel, aber der Händler sagte: die Maschine steht schon ein paar Jahre und daher kann das schon sein, da viele die Bosch PBD 40 schon begutachtet haben.
      Er könnte mal bei dem Bosch Support anrufen und nachfragen, ob es ein Serien Problem ist.
      Er telefonierte dann mit dem Bosch Support und sagte mir, er könne die Bosch PBD 40 einschicken, aber das dauert ein paar Wochen und wenn die Reklamation unbegründet ist, möchte Bosch 25 Euro, oder die Maschine wird kosten-neutral entsorgt.

      O.k. es hilft nichts, ich muss mal messen und dann mein Problem an Bosch melden.
      Die können mir dann sicherlich sagen, wie die Bosch PBD 40 nachgebessert werden kann.



      Die Maschine hat ein axiales Spiel von ca. 0,3mm direkt am Bohrfutter gemessen und natürlich war der Klemmhebel für die Höhenverstellung angezogen.
      Ich habe auch mal ein Video gemacht, dort kann man das Spiel sehr gut sehen.



      Wow, das ist interessant und kann nicht normal sein!
      Dachte ich zu mindestens.... :dunno:
      Denn als ich die Antwort von Bosch gelesen haben, ist mir ein kalter Schauer den Rücken runter gelaufen.
      Bosch teilte mir mit, das Bauartbedingt alle Ständerbohrmaschinen ein Axialspiel aufweisen und das die PBD 40 für Bedürfnisse des Heimwerkers abgestimmt ist und bei sachgemäßer Durchführung des Bohrvorganges, präzise Ergebnisse erzieht werden.
      Dann gab es noch eine Beschreibung der Arbeitsweise :opa:
      O.k., nach über 25 Jahren in Industrie-Werkstätten, muss man sich sagen lassen, das man nur zu doof ist?
      Anders formuliert: Bosch bestimmt was für einen Hobby Handwerker, genau, zu sein hat?

      Der war gut biglaugh

      Wie will man mit einem solchen Spiel, einen Zentrierbohrer verwenden und wie ist es z.B. mit einer nachstellbaren Keilleiste/Schwalbenschwanz? :confu:
      Aber vielleicht kennt Bosch solche innovativen Möglichkeiten und Werkzeuge noch nicht? :werda:
      Das Messen des Rundlaufes habe ich mir erspart, da es bei einem solchen Spiel wirklich keinen Sinn macht :rot:

      Fazit:
      Wenn man schon eine Bohrmaschine hat und was leichtes sucht, ist eine interessante Alternative ein Bohrständer, z.B von WABECO.
      Möchte man wiederum eine Maschine die schick aussieht und es nicht auf den einen oder anderen, Millimeter ankommt, z.B. bei Arbeiten bei denen es auf Wiederholgenauigkeit ankommt, ist die Bosch PBD 40 interessant.
      Einige von euch haben eine Fräsmaschine von Optimum und sind mit dieser zufrieden. Optimum hat auch in dieser Preislage Tischbohrmaschinen und diese könnte man sich auch mal anschauen.
      Es gibt einige Alternativen, aber diese sehen dann nicht mehr so schick aus.
      Grüße Frank
      Ich kann jetzt auch nur vermuten, was ich damit meine ....
    • Moin Frank,

      das tut mir wirklich leid für dich! Man denkt man kauft Qualität und bekommt dann sowas. Aber du hast ja ein 14 tägiges Rückgaberecht ohne Nennung von Gründen, mach davon Gebrauch, ist ja so weit ich mich erinnere gesetzlich vorgeschrieben.

      Ich habe die Optimum B17pro und bin zufrieden, guck sie dir mal an. Ist zwar größer, aber du hast ja bald mehr Platz!

      Schöne Grüße,
      Sascha
      Beste Grüße,
      Sascha

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von The Great ()

    • Hallo Sascha,
      leider bin ich schon über die 14 Tage und für Bosch ist die PBD40 in diesem Zustand ja auch ohne Mängel..........
      Da kauft man beim ortsansässigem Händler von einem "Namhaften" Hersteller und kommt sich dann ein wenig Ver... vor.
      Wenn alles so klappt wie geplant, dann habe ich in bald eine kleine Werkstatt und dann gibt es was besseres :)
      Die Optimum B17pro ist sehr interessant, dank für diesen Tipp :thumbsup:
      Grüße Frank
      Ich kann jetzt auch nur vermuten, was ich damit meine ....
    • Servus Frank
      in genau diese Maschiene hatte ich mich auch mal verliebt .
      Zum Glück hab ich mich aber in einem Werkzeug/Maschienen Forum umgehört .
      Dort sagte man mir für Holzarbeite wäre sie prima , abet für das was ich machen will ist sie ungeeignet .
      Tut mir leid für Dich , vielleicht findest Du einen Holzwerker der sie dir abkauft !

      Gruß aus dem Neckartal . . . Norbert
      NIVEAU ist keine Hautcreme

      ...und will mich jemand aus der Ruhe bringen , so denk ich an die Worte des Götz von Berlichingen
    • Nordwind schrieb:

      Die Maschine hat ein axiales Spiel von ca. 0,3mm direkt am Bohrfutter gemessen
      Hallo Frank,

      das Spiel sollte an einer geschliffenen Welle ins Bohrfutter eingespannt gemessen werden. Zur Not geht auch Ein Bohrerschaft, immer noch genauer als am Bohrfutter außen gemessen.

      Servus

      Manfred
    • Hallo Manfred,
      die Messung vom Rundlauf wollte ich natürlich mit einer Welle machen, aber wie oben beschrieben, habe ich dieses nicht weiter verfolgt.
      Hier wollte ich die Instabilität der Maschine zeigen und zuerst war ein Aufbau am Gehäuse geplant (das ging aber leider nicht).
      Ich kann gerne die Messung wiederholen, aber ob die Bosch PBD40 nun 0,3mm oder 0,32mm hat........
      Grüße Frank
      Ich kann jetzt auch nur vermuten, was ich damit meine ....
    • Hi Frank,
      zunächst mein Beileid!
      Auch ich bin vor Jahren auf diese Möhre reingefallen und habe sie für ca. 3 Stunden besessen. Nach einer Messung des Rundlaufs am Schaft eines neuen Bohrers mit einer Meßuhr habe ich sie erbost wieder eingepackt und zum Bauhaus gefahren, wo man sie anstandslos zurückgenommen hat.
      Für Holzarbeiten mag sie gehen, aber - wie schon no bird festgestellt hat - für präzise Metallarbeiten ist sie Kappes. Der Kommentar von Bosch spricht für sich...

      Etwas über 11 kg Gewicht legen allerdings nahe, bzgl. der Verwindungssteifigkeit keine allzu großen Ansprüche geltend zu machen. Das Ding ist an einem dünnen Rohr befestigt, nicht an einer dicken massiven Säule... Somit ist an größere Bohrerdurchmesser in Metall nicht zu denken. Und wenn man den Rundlauf berücksichtigt, möchte man auch kleinere (< 5 oder 6 mm) Durchmesser nicht in Metall bohren müssen.

      Bei Bohr- und Fräsmaschinen sind "leicht" und "genau" nicht vereinbar, man muß Abstriche beim einen oder anderen machen. Mein für mich erträglicher Kompromiß war die Jet JMD-1, die ich hier unter "Tutorials für Werkzeuge" kommentiert habe. Immer noch zu leicht (ca. 45 kg), aber für mich noch bezahlbar. Eine Deckel wäre mir auch lieber. Aber immerhin Grauguß, nachstellbare Keilleisten, Schwalbenschwanzführungen, Mikrovorschub...

      Wenn Du demnächst mehr Platz in der Werkstatt hast, wäre eine gebrauchte Industriemaschine (Flott, Alzmetall etc.) eine Erwägung wert, wenn es nur ums Bohren geht. Vielleicht ist auch eine größere Opti ganz OK.

      Gruß Frank
    • Ich hab nach Jahren auch endlich eine kleine Flott mit stufenloser Drehzahlverstellung gefunden. Diese hat allerdings den Nachteil eines festen Tischs. Man verschiebt also bei höheren Teilen den kompletten oberen Motorblock in der Höhe. Dazu ist im inneren der Säule ein kleiner Gasdruckdämpfer eingebaut....das war mir zu doof. Ich habe dann noch ein anderes Gestell gehabt ( über die Jahre sammelt sich etwas an ) der Säulendurchmesser war identisch. Jetzt habe ich einen Tisch mit Kurbel und Zahnstangen - Höhenverstellung und obenauf eine Flott. Der weitere Vorteil für mich Durchschnittsgermanen war, dass die Maschine dadurch wesentlich höher wurde. Jetzt bin ich nach Jahren zufrieden.

      Viele Grüße Thomas
    • Hallo Frank und Thomas,
      ich habe einen Fehler gemacht, aber ich dachte wirklich nicht, das Bosch so reagiert und dass für die so eine Qualität (wenn man es so nennen kann) absolut o.k. ist und diese PBD40, genau so konzipiert ist.
      Ich habe einige Maschinen von Bosch, aber es wird keine weitere geben.

      Zu meiner kleinen Werkstatt, ende Juni, Anfang Juli möchte das Bauunternehmen anfangen, aber ein genaues Datum habe ich leider noch nicht......
      Es wird eine kleine Werkstatt mit Carport. Leider gibt es ein paar Bauvorschriften, so das die Werkstatt nur 4x4m hat und ein Innenmaß von 3,5 x3,5m.
      Jedenfalls besser als meine jetzige Lösung und die machen alles fertig, bis auf die Dachdämmung, Elektrik und den Bodenbelag (die fräsen die Betonplatte ab und sie bekommt von mir einen Epoxidharzbelag).
      In diesem Zusammenhang, wird es auch eine neue Lösung, für mein Bosch Problem geben.
      Jedenfalls bin ich jetzt schon am suchen und werde mir die Maschine vorher ganz genau anschauen :)
      Grüße Frank
      Ich kann jetzt auch nur vermuten, was ich damit meine ....
    • Tut mir leid für dich, aber wenn man das Gerät anschaut wird eine, doch klar, dass das nicht gerade der Bringer sein kann. Zumal das grüne Bosch-Zeug in der Regel wirklich nichts Taugt. Ich hatte mal ein Stichsäge..... gerade Schnitte nicht möglich. Die Akkuschrauber sind auch nicht gerade der Hit. Innen vermutlich alles aus Kunststoff da kann ich gleich Workzone kaufen. Da ist die Makita aus dem gleichen Segment schon deutlich besser. Wenn Bosch, dann von der blauen Linie.

      Ich habe eine Jet 211 und bin ganz glücklich damit. Auch wenn sie etwas schwach auf der Brust ist für grössere Löcher (10mm aufwärts) aber damit kann ich leben. Natürlich ist die auch kein Präzisionswunder. Da muss man schon mehr Geld in die Hand nehmen.
    • Nordwind schrieb:


      Es wird eine kleine Werkstatt mit Carport. Leider gibt es ein paar Bauvorschriften, so das die Werkstatt nur 4x4m hat und ein Innenmaß von 3,5 x3,5m.
      Hallo Frank,

      ich wünsch dir gutes Gelingen.So klein ist das doch garnicht und du hast sicher Pläne den Raum optimal zu nutzen.

      Zur Maschine, ich bin dir dankbar das du deine Erfahrung hier postest. Die hatte ich auch schon auf dem Schirm.
      Bosch und das Aussehen dieser Kiste lassen einen vermuten und hoffen das man etwas besseres erhält wie es dann in Wirklichkeit ist.
      Passt leider so richtig in viele solcher Fälle in der Zeit in der wir gerade leben,Chinaklone inklusive.Man muss höllisch aufpassen um solchen Sachen aus dem Weg zu gehen,von Bosch hätte ich anderes erwartet.

      Schönes Wochenende
      Gruß Carsten
      "ich schärfe nichts mehr...bleiben sie auch länger stumpf" leielekt Februar 2017

      Schmutzige Hände sind ein Zeichen für sauberes Geld
    • Servus allerseits,

      ich vermute mal, Ihr habt alle irgendwie recht. Auf der anderen Seite möchte ich zu bedenken geben, Frank hat das schon angemerkt, dass die „grüne Serie“ von Bosch den Heimwerker, genauer eigentlich den Gelegenheitsheimwerker adressiert, nicht den Profi und auch nicht den Semi-Profi.

      Die Heimwerkergeräte müssen preislich im Baumarkt bestehen können und letztlich nicht mehr leisten, als der Gelegenheitsheimwerker mit dem Gerät anstellt. Also hie und da mal ein Loch in Ziegel bohren (Brösel!) oder eine Tischlerplatte durchschneiden (so was machen wir mit dem Messer...). Schon der ambitionierte Heimwerker greift, so zumindest meine Beobachtung, ein oder gar zwei Qualitätsstufen höher.

      Ich selbst (als Heimwerker, der bei schlechtem Werkzeug zu schnell die Lust verliert) kaufe seit jeher Bosch. Im Bestand sind drei Geräte aus der „grünen Serie“ (Stichsäge, Winkelschleifer, Exzenterschleifer), die ihren Job locker erledigen. Allerdings: Alle drei sind über 30 Jahre alt, damals gab es die „grüne Serie“ noch im Werkzeughandel.

      Dazu kommen drei Geräte aus der „blauen Serie“ (alles Handbohrmaschinen), eine 20 Jahre alt, die anderen ziemlich neu. Schon vor 20 Jahren waren die „blauen“ Bohrmaschinen klar besser als die „grünen“, was an der Präzision, dem Kraftaufwand etc. auch für einen Laien erkennbar war. Aber sie waren (und sind) halt auch deutlich teurer.

      Die Frage, die sich mir stellt, ist: Warum gibt es überhaupt „grüne“ Bosch-Geräte, die der Heimwerker eigentlich gar nicht braucht, weil sie klar den Spezialisten adressieren? So wie diese Tischbohrmaschine. Vielleicht weil der Herr Heimwerker ewig davon träumt, sie sich dann irgendwann hinstellt und eh nix damit macht? Keine Ahnung. :dunno:

      Mein Werkzeughändler, der primär Handwerksbetriebe adressiert, führt übrigens Makita und „blaue" Bosch. Bei Akkumaschinen verkauft er überwiegend Bosch, bei netzgebunden Maschinen hingegen überwiegend Makita. Für letzteres hat er keine echte Erklärung, seiner Meinung nach sind beide Hersteller gleichauf.

      Viele Grüße
      Marc
      Früher war alles besser. Ich auch.
    • Nordwind schrieb:


      Ich zitiere mal, von der Bosch HP:
      Funktionelle Ausstattung sorgt für absolute Präzision.
      Also "absolute Präzision" heisst ja nicht Grün oder Blau............gibt es da eigentlich irgendwo eine schlüssige Erklärung dafür ob das eine für Heimwerker und das andere für "Profis" ist? Oder ist das nur Volksmärchen?

      Dem Werbetexter und den verantwortlichen bei Bosch wünsche ich "absolute Präzision" beim Zahnarzt oder Operateur.

      Grün,Blau,whatever, manchmal ist es mir im Moment einfach zu Bunt.

      Gruß Carsten
      "ich schärfe nichts mehr...bleiben sie auch länger stumpf" leielekt Februar 2017

      Schmutzige Hände sind ein Zeichen für sauberes Geld
    • Ich hatte bis dato eigentlich gute Erfahrungen mit Bosch.
      Eines meiner ersten Elektrowerkzeuge war ein Bosch Bandschleifer (grüne Serie) und dieser lebt heute noch.
      Er hat sogar einen Hausbau überstanden und viele andere Sachen.
      Das Teil habe ich mir zu beginn meiner Ausbildung gekauft, so um 1988/1989.
      Es ist aber mit den heutigen Bosch Geräten nicht mehr zu vergleichen, selbst die blaue Serie hat gegen diesen alten Schinken, wahrscheinlich Probleme.
      Aus dieser Zeit habe ich auch noch eine Stichsäge und eine Schlagbohrmaschine von Black und Decker (dunkelgrüne Serie) Die funktionieren heute noch super :)
      Natürlich hat sich im Laufe der Zeit, einiges an Gerätschaften einiges angehäuft und darunter sind auch ein paar Bosch Geräte, aber auch Metabo, Dewalt und so weiter.

      Im Prinzip haben mich an der PBD 40 Aktion, zwei Sachen ziemlich irritiert.

      1.) Die Beschreibung von Bosch........Ich hatte die Texte von der HP ja schon zitiert.
      Wenn sie für den Hobbygebrauch ist, sollte Bosch so ehrlich sein, zwei Anwendungen aus zuklammern.
      Für einen Modellbauer ist sie wegen dem Spiel, sicherlich auch problematisch, zumal ein Dremel -Bohrständer weniger Spiel hat und nur 50 Euro kostet.
      Das sie für präzisere Metallarbeiten eher ungeeignet ist, habe ich ja leider selber erfahren müssen.....
      Bosch sagt aber sie ist generell für die Hobby Anwendung gedacht und da muss ich widersprechen.
      Wie Frank schon geschrieben hat, ist sie für Holzarbeiten sehr interessant und dieses sollte Bosch auch klarstellen.

      2.) Das Verhalten gegenüber einem Kunden.
      Dem Kunden als Doofie darzustellen und zu sagen, das alle Ständerbormaschinen ein Spiel haben und dieses völlig normal ist und er nur zu doof ist, ein Loch zu Bohren, geht einfach nicht.
      Natürlich haben Ständerbormaschinen ein Spiel, aber die 0,3mm sind schon eine sehr hohe Hausnummer. Bei 0,1 sehe die Sachen schon wieder anders aus.
      Es verlangt ja keiner die üblichen Toleranzen von 0,02mm, aber bei dieser irreführenden Werbung sollten sie die Maschine zurücknehmen, oder sich was anderes einfallen lassen.

      Ich werde aus diesen beiden Gründen keine Boschwerkzeuge mehr kaufen, aber generell sind natürlich einige Sachen von Bosch sehr interessant und meinen alten treuen Bandschleifer, möchte ich nicht missen:)

      Ich werde auf jeden Fall, wenn meine Werkstatt fertig ist, einen kleinen Bericht machen und dann auch hoffentlich mit einer vernünftigen Ständerbormaschine :)
      Grüße Frank
      Ich kann jetzt auch nur vermuten, was ich damit meine ....
    • Servus Frank,

      da kann ich voll mitgehen. Diese Trends mit dem Marketing-Blabla auf der einen und dem Schema-F-Kundenservice (der diesen Namen nicht verdient) auf der anderen Seite haben wir ja schon lange und letztlich auch überall. Versuche mal von einem größeren Messerhersteller klipp und klar gesagt zu bekommen, was die Vor- und Nachteile seiner Klingenstähle oder Klingenformen ist. Nur mal so als Beispiel... :(

      Viele Grüße
      Marc
      Früher war alles besser. Ich auch.
    • Hallo Frank,
      zuerst einmal Glückwunsch zur neuen, wirklich tollen Männerhöhle. Wenn ich das richtig auf den Bildern sehe, bist du Kunde bei einem großen bayrischen Werkzeughändler. Der hat auch Bohrfutter im Angebot. Normalerweise haben diese Bohrfutter einen Innenkegel, die Maschine einen Außenkegel (z.B. Bohrfutterkegel B16). Um das Futter zu entfernen bietet der Handel sogenannte Abdrückgabeln(Best. Nr. 341140 bei diesem bayrischen Werkzeughändler) an. Für deinen Gebrauch würde z.B. ein Spannfutter im Spannbereich von 0-8 mm ausreichen (Best. Nr. 341400 beim gleichen Händler).
      Vielleicht kannst du eine Detailaufnahme vom Futter machen und einen Messschieber dabei halten, dann könnte ich möglicherweise genauere Angaben machen.

      Grüße aus dem Vogelsberg
      Bernd

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Mechaniker ()

    • Hallo Bernd, danke.
      Der Werkzeughändler ist auch in Braunschweig mit einer sehr großen Niederlassung vertreten.
      Ich gestehe aber, dass ich das Werkzeug von Garant gerne verwende.

      Danke für die Unterstützung wegen dem Bohrfutter, aber das Teil ist von innen verschraubt und auch wenn ich ein passendes finde, löst dieses nicht das erhebliche Spiel.
      Ich bin und werde mit dieser Maschine nicht glücklich und das war jetzt endgültig der Auslöser, das ich mir was anderes kaufe.
      Bei Braunschweig ist auch noch ein sehr großer Werkzeug und Maschinenhandel, da gibt es von Güte, bis Flott und von der Schraube bis zum Gabelstapler alles.
      Er hat natürlich auch viele Maschinen von Optimum, oder Bernardo.
      Ich habe mir dort einiges angesehen, aber leider hat er nichts passendes da...
      Aber er hat mir was bestellt und das sollte besser für mich passen.
      Leider ist es eine Maschine mit Keilriemenantrieb, aber die ganzen Varioantriebe haben immer erst bei 400 Umdrehungen angefangen ( außer die, die eine, 1 , als erstes haben).

      Natürlich habe ich jetzt ein wenig genauer darauf geachtet, was ich gerne haben würde und diese erfüllt meine Ansprüche zu 90%.

      Bohrfutter 1 - 16 mm / B 18
      Spindeldrehzahl (16) 180 - 2770 U/min
      Serienmäßig mit digitaler Pinolenhubanzeige und LED-Arbeitsleuchte ausgestattet
      Spindelspiel von unter 0,02mm
      Ich habe auch die 400 V Variante genommen, da ich diese Maschine mit einem FU aufrüsten kann und somit nicht immer am Keilriemen rumfummeln muss.
      Ich denke, das ist ein sinnvoller Zwischenschritt, zu einer Fräse :)
      Sicherlich gibt es bessere Maschinen, aber die sollte erst einmal mein Problem lösen.

      Hier der Link zur Bernardo BM 20T-400V: bernardo.at/shop/de/metall/met…chinen/bm-20-t-400-v.html
      Grüße Frank
      Ich kann jetzt auch nur vermuten, was ich damit meine ....
    • Hallo Frank
      Ich habe mich auch etwas mit dem Thema Tischbohrmaschine befasst und fast genau das gleiche Modell einfach von Optimum in Betracht gezogen.
      Das ist das erste zahlbare Modell mit weniger als 500U/min und das braucht es einfach bei Baustahl ab 12mm und bei Edelstahl schon ab 8mm oder noch früher.
      Hatte etwas Angst, dass mir meine Tischbohrmaschine beim Löcherbohren für die Presse abraucht. Bis jetzt hatte ich noch Glück, aber irgendwann ist es sicher so weit.
      Ich hoffe, sie hält noch etwas durch, das Budget 2018 wird mit der Presse schon mächtig belastet. :D

      Gruss Heiri