Schnitzen - Schnibbeln - Spähne machen

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    • Moin Andree,

      Danke Dir! Ja, Kaffee ist bei uns Kult, der mit dem Aroma des Handmahlens beginnt. Inzwischen stilvoll bedächtig mit Holzlöffelchen. Und nun....

      „it‘s teatime“!
      Meine liebe Frau mochte ihren Plastiklöffel für den Bürotee plötzlich auch nicht mehr leiden. Was ich bei der Alternative verstehen kann.... ^^

      Gruß
      Burghard

    • VORARBEITEN FÜRS SCHNITZEN

      Endlich mal ein schöner Tag. Komme gerade von draußen, Holzernte für Schnitzereien. Ob das was wird? Hab beim Walking den Windbruch einer Robinie gesehen, Brinellhärtegrad 48, also viel härter als Eiche. Dafür aber auch viiieeel schönere Struktur.
      Also aufs Rad mit Silky-Säge und Hauer von Micha, äußere Schicht abgehauen, gesägt.... fertig. Bisserl trocknen lassen, dann die Grenzen der Werkzeuge testen. Wird schon, und wenn nicht....wunderbare Outdooraktivität!



      Gruß
      Burghard
    • friluftslivet schrieb:

      Hallo Burghard,

      .....Bin auf die ersten Arbeiten aus dem Holz gespannt.

      @frank,
      ...ich auch; knochenhart, dazu schon Risse und..... giftig!? Bleibt vllt. beim Outdoorerlebnis..Solltest die Robinie halt nicht für Besteck nehmen, da das Holz Giftstoffe enthält.


      axdamast schrieb:

      Solltest die Robinie halt nicht für Besteck nehmen, da das Holz Giftstoffe enthält....
      Alex

      @alex...
      Danke für den Hinweis, hatte ich nicht auf dem Schirm! Das Holz vmtl. weniger, aber muss ich ja nicht unbedingt probieren. Mal schauen, ob und was....

      Gruß
      Burghard
    • Der Hinweis von Alex war gut, war mir auch nicht bewusst, dass das Holz Giftstoffe enthält. Damit ist es für Löffel und Schalen schon mal raus.

      Wenn es jetzt schon so hart ist, wirst du mit Handwerkszeug wohl nur bedingt Spaß haben. Ist zwar schade, aber manchmal ist es die Mühe wohl nicht wert. Vor allem, wenn es jetzt auch schon Risse hat. Hartes Holz neigt eher dazu, weil die Spannung einfach größer ist.

      Aber vielleicht hast du ja noch eine Idee. Ich hab dieses Jahr Kirschholz vom Nachbarn bekommen, ist mir beim Trocknen leider ziemlich gerissen, da warte ich auch noch auf eine Eingebung, was ich jetzt damit mache. Geht halt nix über Herausforderungen :D .

      Schönen Gruß
      Frank
    • friluftslivet schrieb:

      Ich hab dieses Jahr Kirschholz vom Nachbarn bekommen, ist mir beim Trocknen leider ziemlich gerissen, da warte ich auch noch auf eine Eingebung, was ich jetzt damit mache. Geht halt nix über Herausforderungen :D .
      Hallo Frank,
      ich spalte meine eigenen Hölzer immer in Viertel und lasse es min. 50mm länger als ich es brauche , da ist die Gefahr von Rissen kleiner. Da ich ja meistens Griffe oder Stiele anfertige ist das auch selten ein Problem.

      Viele Grüße
      Alex
      Blood, Sweat and Musclecat!
    • Hallo Alex,

      ich hatte das Holz in Viertel gespalten, sogar die Rinde entfernt und die Stirnseiten versiegelt. Die Länge sollte auch so um die 40-50 cm sein. Aber ich denke, dass es diesen Sommer einfach zu warm war und das Holz daher zu schnell getrocknet ist. Hatte es erst im Keller versucht, aber da hat die Luft nicht genug zirkuliert (Schimmel) und in der Garage war es dann wohl zu warm. Die Viertel waren recht groß und ich hatte gehofft mich endlich mal an einer Holztasse versuchen zu können. Ich werd demnächst mal die Enden absägen und mir anschauen, was noch zu retten ist.

      Schönen Gruß
      Frank
    • Mein erster Pfannenwender ist fertig geworden. Wieder aus Birkenholz, welches aber wohl schon leicht gestockt hat, zumindest vermute ich daher die dunkleren Stellen. Man sollte beim Trocknen definitiv die Rinde abmachen. Wenn man die Kanten auch noch versiegelt, hat die Feuchtigkeit keine Chance zu entweichen, da Birkenrinde zu dicht ist.



      Die zweite Hälfte des Eibenasts ist auch noch eine Seifenschale geworden, diesmal flacher. Gefällt mir besser als mein erster Versuch.



      Schönen Abend

      Gruß
      Frank
    • Hallo Frank,
      Ja, die Eibe ist farblich unglaublich schön, aber so einen Pfannenwender habe ich auch im Auge. Da hast Du eine tolle Vorgabe gemacht. Weg mit dem Plastik, zurück zum guten alten Holzlöffel. :D
      Ich finde Stockflecken schön und sehr belebend im Holz...., nicht in Wänden. :(

      Dann rühr man schön das Pfannengemüse.
      Burghard
    • Danke Leute,

      durch die Stockflecken bekommt das Holz nochmal einen ganz eigenen Charakter. Mich fasziniert es eh, wie unterschiedlich die gleiche Holzsorte zwischen verschiedenen Bäumen, selbst beim gleichen Baum variieren kann.

      Das Eibenholz ist optisch wirklich ein Traum, aber Claus (enrico) hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass durch Feuchtigkeit durchaus die Giftstoffe im Holz freigesetzt werden können und das wäre jetzt bei Seife, mit der man auch mal das Gesicht wäscht, keine gute Idee. An der Stelle nochmal Danke an Claus für den Hinweis!! Als ich die beiden Schalen begonnen habe, bin ich noch von einer anderen Holzsorte ausgegangen. Die beiden werden daher nicht in Benutzung gehen. Ich werd nochmal neue machen, diesmal aus einem unbedenklichen Obstholz.

      Schönen Gruß
      Frank
    • Das ist besser als Weihnachten!! :thumbsup:



      Esche, Rüster (Ulme) und ein bischen Erle. Echte Knochenarbeit, aber war es wert.
      Dann hoffe ich mal, das beim Trocknen alles gut läuft. Endlich Holz, aus dem ich auch mal Axtstiele oder Möbelbeine bauen kann.

      Schönen Gruß
      Frank
    • Hallo zusammen,
      dieser Engel ist schon ein paar Jahre alt, ich wollte ihn Euch aber trotzdem mal vorstellen. Da mir das Unterteil der Schmiedefigur im Feuer verbrannt ist :cursing: habe ich dann halt mal wieder improvisiert.
      Flügel und Unterleib sind aus Kirschholz geschnitzt bzw.gedrechselt.





      Viele Grüße Alex
      Blood, Sweat and Musclecat!
    • Neu

      KUKSA

      War klar, ich musste es mal probieren! Aus einem familiennahen Holzschuppen ein sicher zwanzig Jahre gelagertes Stammstück, vmtl. Birke, mittels Beil, gebogenem Hohlbeitel und Puukko zu einem nordischen Trinkgefäß geformt. Sehr viel Späne, noch mehr Spaß......jetzt geht es an den Trinkgenuss auf einer Tour.



      Gruß
      Burghard
    • Neu

      @All:

      Es gefällt mir immer wieder, Eure Schnitzarbeiten zu sehen. Ich denke, das Schnitzen hat auch etwas Meditatives.
      Vom anschließenden Genuss, mit einem selbst geschnitzten Löffel zu essen oder aus solchen Gefäßen zu trinken, ganz abgesehen.

      Find´ich wirklich toll :thumbsup:

      Beste Grüße
      Axel