ESEE 4 Survival Messer & sheath mod

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    • ESEE 4 Survival Messer & sheath mod

      Hallo zusammen,

      ich freue mich, euch in meinem ersten Beitrag mein ESEE 4 vorstellen zu dürfen.

      Ich habe schon länger nach einem nicht zu großen aber stabilen Survivalmesser Ausschau gehalten. Bei Esee wurde ich fündig und bin bislang sehr zufrieden.

      Das 4er kommt mit einer Kydex-Scheide ab "Werk" und bietet für den Preis von rund 110EUR eine gute Preis/Leistung.

      Gerne möchte ich das Messer noch um weitere Überlebens-Utensilien ergänzen, habe jedoch keinen vernünftigen Kydex-Scheidenmacher in Reichweite gefunden. Vielleicht kennt Ihr ja jemanden? Um das Thema zwischenzeitlich anzugehen, habe ich ein Maxpedition Single Sheath mit Kabelbindern auf der Scheide fixiert. Die kleine Tasche passt fast perfekt und macht wie das Messer einen äußerst soliden Eindruck. Ergänzt habe ich das Setup durch einen Exotac Nano Striker XL, sprich einen Feuerstein (schönes Männerspielzeug). ^^

      Um das Ganze am Grütel zu fixieren, habe ich mich für das Tek Lok System entschieden. Das große Tek Lok passt perfekt an die Kydex-Scheide und schließt sehr zuverlässig. Der Vorteil: Man kann es genau auf verschiedene Gürtelbreiten einstellen und auch verschiedene Tragewinkel für sein Messer wählen.

      Dem Messer werde ich noch ein kurzes Paracord-Lanyard verpassen und es mit einem Tip Bead von Lionsteel verschönern.

      Fragen:
      • Kann mir jemand einen kompakten Schleifstein empfehlen, den ich dem Set hinzufügen kann?
      • Welche weiteren Survival-Utensilien haltet Ihr für sinnvoll, ohne dass das Ganze zu schwer wird?
      • Kennt Ihr einen guten Kydex-Scheidenmacher?
      Ich freue mich auf eure Anregungen & Feedback!

      VG

      Matthias

      ...und hier die Bilder:

    • Servus Matthias,

      vielen Dank für die interessante Vorstellung!

      Ich finde die Idee mit dem aufgesattelten Täschchen gar nicht so schlecht. Zumal ESEE-Scheiden ja funktional durchaus gut sind (so zumindet meine Erfahrung), dafür aber grausam aussehen, was jetzt nicht mehr so auffällt. ;) Den Tek-Lok verwende ich übrigens auch gerne, auch wenn er dick aufträgt und ich ihn etwas fummelig finde.

      Das 4er läuft bei mir immer etwas unter dem Radar, weil mir die Klinge zu stark und das Messer insgesamt zu schwer ist. Es kommt halt immer darauf an, was man damit macht. Als Outdoor-EDC wäre es mir für meinen Bedarf zu üppig. Aber schön, es hier mal etwas ausführlicher zu sehen.

      Viele Grüße
      Marc
      Früher war alles besser. Ich auch.
    • tarrot schrieb:



      Dazu müsstest Du uns erst noch verraten, wo Du wohnst oder arbeitest und was für Dich in Reichweite bedeutet.

      Beste Grüße
      Axel
      Hallo Axel, prinzipiell bin ich auch was die "Reichweite" anbelangt flexibel; z.B. fand ich Armatus Carry ganz gut. Jedoch fehlte mir da immer der Halter für den Feuerstahl.

      Kannst du jemanden empfehlen?

      VG

      Matthias
    • Hallo Matthias,

      erst mal Danke fürs ausführliche Vorstellen und erläutern Deiner Zusatzfeatures.

      Eisbaer schrieb:

      Zumal ESEE-Scheiden ja funktional durchaus gut sind
      Mir stellt sich die Frage, ob es sich lohnt, dafür extra eine Custom-Kydex machen zu lassen, wenn die ESEE-Kydex technisch O.K. ist
      und Du deren optischen Makel perfekt mit Maxpedition "getarnt" hast.
      Die Ausstattung kannst Du ja noch mit ein paar Meter Paracord ergänzen, die Du irgendwie um die Kydex wickelst.
      Ist ganz hilfreich, wenn Du ein Biwak bauen möchtest.
    • Servus allerseits,

      die ESEE-Scheiden sind (wie gesagt) für meine Begriffe funktional einwandfrei. Zudem sind sie extrem flexibel zu tragen aufgrund des Zubehörs (Molle-Rücken und Stiefelclip). Sie sind häßlich, ja, was aber m.E. auch daher kommt, dass sie eben nicht nur für den Gürtelbetrieb gemacht sind. Und halt auch, mit Verlaub, eher für den Dschungel als für den Boulevard.

      Für das 5er und 6er gäbe es von ESEE übrigens sogar ein Täschchen zum Aufschrauben, für das 4er passt das leider nicht, weil die Scheide zu klein ist. Eine Überlegung wäre es, ein anderes Täschchen mit Löchern zu versehen und aufzuschrauben. Eine andere, nicht alles Zubehör auf die Scheide zu packen. Scheide weg, alles weg = nicht gut.

      Die Armatus Architect ist die schönere Scheide, funktional m.E. ähnlich gut gelungen, aber weniger vielseitig. Für ein Schaustück oder für ein EDC würde ich jedes Mal wieder eine nehmen, für ein Heavy-Duty-Equipment mit einer übrigen, konsequenten Ausstattung (Maxpedition oder Hazard 4 Backpacks u.ä.) nicht unbedingt. Auch ist Kydex nicht das einzige Material, das ich ins Auge fassen würde. Eine gut gemachte Lederscheide erfüllt ihren Zweck z.B. mehr als einwandfrei und ist vom Macher u.U. deutlich flexibler mit Taschen und Haltern und Schlaufen usw. aufrüstbar.

      Viele Grüße
      Marc
      Früher war alles besser. Ich auch.
    • Alles was Eisbär schreibt möcht ich unterstreichen.

      Sinnvoll in der Tasche ist für mich neben dem Feuerstahl ein Multitool, ein Imbus wenn die Griffschalen locker werden und ein Labello. Damit lässt sich die Schneide vor Rost schützen und das Ganze ist unbedenklich bei der Verarbeitung von Lebensmitteln. Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber vielleicht hilft das ja auch beim Feuermachen, ist ja Vaseline. Ein Schärfutensil mit dem du zurecht kommst ist auch nicht verkehrt.

      Davon unabhängig bin ich von auftragenden Scheiden nicht mehr begeistert. Neben der Gefahr, dass bei Verlust alles weg ist, behindern sie mich. Eine auftragende Scheide am Gürtel verfängt sich am Jackensaum, am Zelteingang, stört sich mit dem Hüftgurt des Rucksacks, behindert im Auto, im Kanu....


      Gruß

      The Lem

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von TheLem ()

    • Servus allerseits,

      ein Multitool ist sicher eine geschickte Sache, da würde ich ein Leatherman OHT oder Signal nahelegen, je nach Werkzeugbedarf. Eine gute Taschenlampe dazu. Den Feuerstein würde ich weglassen und dafür wasserfeste Zündhölzer mitnehmen. So eine drollige Signalpfeiffe zur Beruhigung. Ein Kompass natürlich (von Recta). Eine Erste-Hilfe-Grundausstattung. Ein kleines Beil. Ein Kocher (z.B. von Esbit). Eine zuverlässige, robuste, nachtablesbare Uhr. Paracord. Panzerband. Ein Spork. Ein Wasserfilter.

      Wo fängt man an, wo hört man auf? ;)

      Viele Grüße
      Marc
      Früher war alles besser. Ich auch.
    • Moin.

      Als Stein für unterwegs hat sich der Fallkniven DC4 bewährt. Etwas teurer aber sehr gut ist ein DMT Diafold Diamant-Schärfer, den gibt es in unterschiedlichen Kombinationen, in der Regel reicht fein/extrafein aus.

      Gruß,

      Nick