Grundausstattung Fräser, für Basteleien rund um das Messer.

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Grundausstattung Fräser, für Basteleien rund um das Messer.

      Jetzt habe ich endlich eine kleine Fräse, aber mir fehlt noch eine vernünftige Grundausstattung an Fräsern.
      Für den Anfang, dachte ich an dieses Set: tooler.de/materialbearbeitung/…-satz-vhm-fire-76008.html
      Leider hat Perschmann keinen Fräser-Satz im Angebot, aber diese Einwegfräser........
      Welche Schaft und Schruppfräser könnt ihr in welcher Größe empfehlen?
      Für Tipp's, wäre ich sehr dankbar, da ich Kostspielige Fehlkäufe umgehen möchte :)

      Mit Gühring habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, gibt es noch andere Hersteller, die auf diesem Level sind?
      Grüße Frank
      Ich kann jetzt auch nur vermuten, was ich damit meine ....
    • Hallo Frank,

      naja das sind Vollhartmetallfräser - es ist zu befürchten, dass deine Drehzahlen darausfolgend die Schnittgeschwindigkeiten nicht optimal
      durch das Drehzahlband deiner Fräse dargestellt werden können.
      Es braucht zudem Frässpindeln die absolut genau laufen - ansonsten entstehen <Mikroschläge> und damit Ausbrüche an den feinen Hartmetallschneiden.
      Aber versuchen ist besser als theoretisieren.
      Ansonsten eben normale Fräser nehmen und kühlen bei langsamen Vorschub.

      Viel Spass mit deiner neuen Fräse.

      HG

      Klaus-Michael
    • Es kommt ein wenig drauf an welches Material du bearbeiten möchtest.....

      Wenn`s nicht gleich Grande 5 Titan sein soll dann reicht ein Satz Ti beschichteter Fräser für 50€ erst mal völlig aus.
      Grad am Anfang ruiniert man dann ja schnell mal nen Fräser, und es schmerzt weniger wenn der nicht gleich 100€ gekostet hat.

      Bei Titan ändert sich das Verhältnis dann drastisch weil das Material selbst recht teuer ist.
      Da sollte man dann am Fräser auf keinen Fall sparen und z.b. nur sowas hier verwenden -> fraeser-shop.de/vhm-nickel-nit…aeser-12-mm-h53-1200.html
      Sonst artet das Ganze schnell in extremen Frust aus...

      Gruß,

      Bernd
    • Hallo Frank
      Ich hab ja genau die gleiche Fräse und auch den selben Rundtisch. Zur Fräse habe ich mir dann mal diese Fräser gekauft. Für Alu, Holz und Buttereisen passt das aber beim ersten Mal N690 ( selbstverständlich ungehärtet) hätte ich einen Fräser weniger. Ich hab mir dann ein VHM Probeset, ähnlich wie in deinem Link, gekauft. Seither bin ich mit der Fräserei zufrieden, richtige Werkzeuge kosten halt was.
      Wichtig ist, dass die Werkstücke sauber gespannt sind und nicht vibrieren. Klaus-Michael hat schon recht, die Fräser sind empfindlich, Ich hab mal das Spannfutter gelöst, der VHM-Fräser ist rausgerutscht und nach ca. 8-10 cm auf dem Maschinenschraubstock gelandet; Resultat: mehrere kleine Ausbrüche. Jetzt hab ich immer ein Stück Holz darunter. :D
      Ich kauf nur noch VHM, den ich mag die Kühlerei nicht.

      Gruss Heiri
    • Hallo Klaus-Michael,
      Danke :)
      Ja, das Teil ist das Minimum für Titan und ich habe mir direkt diesen Umbausatz bestellt: holgerlauer.de/Maschinenbaupro…fthalter/Huefthalter.html
      Mit dem Vermessen der Fräse stehe ich noch auf Kriegsfuß, aber das wird sicherlich noch :)
      Daher kann ich noch nicht viel sagen.... Rundlauf habe ich noch nicht kontrolliert, aber der Z-Schlitten hat auf 100mm immer 0,02mm Abweichung und ich bekomme es nicht besser eingestellt......
      Egal, damit muss ich mich noch mal genauer beschäftigen............

      Hi Bernd,
      wiewowas?
      Das Teil ist nur für Titan :)
      Das am Anfang ein paar zu Bruch gehen werden, ist auch meine Vermutung :)
      Frust wird es mit Sicherheit auch geben, aber ich hoffe das durch eure Tipp's, es sich in Grenzen halten wird.

      Hi Heiri,
      Danke für deinen Tipp und ich hoffe, das es kein Montagsmodell ist und sich alles in Grenzen hält.
      Ich tendiere auch zu VHM-Fräsern, aber nur welches Set :)
      Ich habe schon was von Gühring und die sind super. Ich habe auch ein paar günstige, aber die sind nicht so der Bringer. Es ist wie mit den Gewindebohrern, da sollte man was vernünftiges kaufen.


      Nachtrag:
      Zum üben, sind diese Einwegfräser sicherlich interessant: tooler.de/materialbearbeitung/…aeser-wn-k-hsse-2127.html
      Grüße Frank
      Ich kann jetzt auch nur vermuten, was ich damit meine ....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nordwind () aus folgendem Grund: Nachtrag

    • Hallo Frank,
      der Umbausatz sieht vernünftig aus-auch was gezeigt wird im Video - but er kühlt beim Fräsen und fährt einen extrem langsamen Vorschub - that´s the right way.

      Du brauchst dei Titan Drehzahl und Kühlung wenn´s ordentlich sein soll- schau mal bei you... da gibt es zahlreiche Filme zum Thema.

      zu Hartmetallfräsern musst du auf die Zusammensetzung achten - es gibt welche die für kleine Drehzahlen und "ruppiges" benutzen gemacht sind.

      Aber du bist ein "alter Tüfftler" und kriegst das schon hin.

      :P

      best wishes

      K.-M.
    • Hallo Frank,

      ich kenne den von dir gezeigten Fräser nicht.

      ich benutze diesen auf meinen Deckel-Pantographen allerdings mit 20.000 min hoch minus 1.

      tooler.de/materialbearbeitung/…wn-e-l-vhm-fire-2471.html

      Der geht da ab wie Schmidt´s Katz.

      Und wichtig dabei meine Frässpindel werden ja dabei von Hand über die Pantographenarme am Modelltisch geführt. Der Fräser hat "wichtig" 4-Schneiden.

      Das gibt ein sauberes Bild - musst halt grob vorfräsen und danach nur noch ganz wenig zustellen zum "feinfräsen". Am Pantograph geht das einfacher da ich
      unterschiedliche Durchmesser an den Taststiften verwende. Dafür hat deine Maschine den Vorteil, dass du einen größeren Arbeitsbereich (Bestreichungsfeld) hast.

      :)

      k.-m.
    • Hallo Frank,

      Kommt IMHO etwas drauf an, was Du machen willst. Auch der beste Fräser wird mal stumpf und dann bricht er halt.

      Ich habe seinerzeit bei meinem Werkzeughändler um die Ecke mit dem Senior geredet. Die nahmen immer mal wieder aus Konkursmasse bei Metallbetrieben Werkzeug zurück. Der hat für mich die Augen offen gehalten. Als der Anruf kam, war ein Rollenschrank, komplett voll mit Bohrer, Fräsern, Reibahlen, Senkern, etc für 1.000€ zu haben. Neben Bohrern von 0,8 - 14mm im Zehntel-Abstand (jeweils mehrere) waren auch ca. 100 Fräser und Gewindebohrer dabei. An denen habe ich jetzt noch. :)

      Das war einer der wenigen Fälle, wo Masse statt Klasse für mich Sinn machte. Manchmal gib's auch in der Bucht nachgeschliffene Ware im Konvolut.

      Viele Grüße

      Gerhard
      GEHAWE.DE
    • Hallo Frank,

      da die Frage nach anderen Herstellern kam, möchte ich hier kurz eine Firma erwähnen, bei der ich meine Bohrer kaufe. Ich weiß nicht, ob diese Firma hier bekannt ist, aber die haben aus meinen bisherigen Erfahrungen jedenfalls hochwertiges Zeug im Angebot. Da ich mit Baumarkt-Ware am Anfang schlechte Erfahrungen gemacht habe, vertraue ich deshalb jetzt auf deren Produkte. Kann ich aus meinen bisherigen Anwendungen und Erfahrungen auf jeden Fall empfehlen. Viele Dinge davon sind natürlich nicht die günstigste Ware, aber ich sehe das nach einer kurzen Lernphase, bei der ich so ziemlich alle meine Bohrer vernichtet hab, auch so, dass man bei seinem Werkzeug an der falschen Stelle spart! Aber das muss natürlich jeder für sich entscheiden, ich wollts nur anführen.

      Mit Fräsern habe ich leider nicht viel Erfahrung, habe auch nur einen 12er Standard-Satz, wie er schon in obigen Beiträgen erwähnt wurde. Für meine Holzbearbeitung hat das aber bisher völlig ausgereicht! ;)

      LG
      Dieter
    • Hallo Dieter und Frank,

      die Hoffmann-Group ist absolut was für die PROFIS. In meiner früheren Firma ( ZF-Sachs, Schweinfurt) war und
      ist diese Werkzeuggruppe der Hauptlieferant für die Werkstätten und Produktion.

      Gruß
      Bernhard
      Man muß Gott danken, selbst für einen Unterfranken.
      Nunc est bibendum (Lasst uns trinken!) :beer: (Kellerbier)
    • Hallo Frank,

      da ich ja als Werkzeugmacher im Bereich CAD/CAM tätig bin denke ich das ich Dir bei Deiner Frage ein paar Tipps geben kann.

      Als erstes solltest Du Dir mal die Basics beim Fräsen aneignen. Das ist ohne profesionelle Anleitung nicht unbedingt leicht aber durchaus machbar.
      Bei den Hobbyfräsmaschinen sollte man generell Gegenlauffräsen da man es oft mit relativ viel Spiel in den Führungen zu tuen hat. Um sich mal mit Gegenlauffräsen und Gleichlauffräsen bekannt zu machen würde ich mir als erstes mal HSS Fräser besorgen und damit mal Alu und normalen ST37/1.1730 Stahl bearbeiten. Wenn Du dann mal ein Gefühl (Zustellung, Drehzahl usw.) für das Bearbeiten von Stahl bekommen hast macht es eigentlich erst Sinn vernüftige VHM Fräser zu kaufen.
      Solltest Du Dir dann VHM Fräser kaufen würde ich Dir Fräser mit 4 Schneiden empfehlen die auch über die Mitte schneiden. Von reinen Zylinderfräsern würde ich Dir abraten. Kauf Dir lieber Torusfräser mit einem Eckenradius von min. 0,20mm bis 1.00mm Eckenradius. Ein Fräser mit 0,5mm Eckenradius ist eigentlich schon ideal. Bei reinen Zylinderfräsern sind halt relativ schnell mal die Ecken ab und Du bekommst dann eine schlechte Oberfläche. Ein Torusfräser verzeiht dann doch einiges mehr. VHM Fräser haben den Vorteil gegenüber von HSS Fräsern das Du bei VHM nicht kühlen musst bzw. eine leichte Schmierung mit Öl schon ausreicht um die Oberfläche zu verbessern. Ausserdem sind VHM Fräser bei Titan natürlich die erste Wahl da Titan bei der Wärmeabfuhr eher problematisch ist.
      Zur Bezugsquelle von VHM Fräsern: Bei Hoffmann tools hast Du auf jeden Fall eine gute Adresse. Auch Gühring ist zu empfehlen. Wir fräsen mittlerweile nur noch mit Hitachi, die sind allerdings für die Hobbyanwendung viel zu teuer.
      Grüße von der Schwäbischen Alb
      Jörg

      facebook

      ferro-fidelis.net
    • Danke für eure Tipp's / Hilfe!
      Über so Sachen wie "Gegenlauffräsen und Gleichlauffräsen" habe ich mir wirklich noch keine Gedanken gemacht..........
      Ja die Perschmann / Hoffmann-Group und die Hausmarke Garant.
      Von denen habe ich einiges und auch immer sehr positive Erfahrungen gesammelt.
      Mein Werkstattstuhl ist auch von Garant und da hatte ich ein Problem, die haben mir direkt einen Neuen geschickt. Hammer Service! Ich muss mal wieder aktuelle Werkstattbilder machen.
      Von Gühring habe ich auch ein paar Sachen und diese Qualität sucht ihres Gleichen.
      Ich habe eure Tipp's beherzigt und mich für den Anfang, für HSS-E PM von Format entschieden.
      Damit kann ich schon mal Erfahrungen sammeln und dann schauen, welche ich in einer besseren Qualität benötige. Dann aber nicht unbedingt von Format, obwohl dort das Preis Leistungsverhältnis meiner Meinung nach, sehr gut ist, sondern, eher was von Gühring, oder Garant.
      Beide Varianten sind für Rost- und Säurebeständige Stähle (INOX) geeignet und haben einen Zentrumschnitt.
      In den kleinen Größe 2/2,5/3mm (je 2 Stück) habe ich mich für diese entschieden:
      tooler.de/materialbearbeitung/…n-327k-pm-tialn-2149.html
      In den Größe 4,5,6,8,10,12,16 habe ich mich für diese entschieden:
      tooler.de/materialbearbeitung/…n-844k-pm-tialn-2176.html
      Ich bin schon fleißig bei meinen Werkstattumbau, um die Fräse vernünftig unter zu bringen.
      Nochmals Danke!
      Grüße Frank
      Ich kann jetzt auch nur vermuten, was ich damit meine ....
    • So, ich habe mal ein Gespräch mit unserem Fräser an der Arbeit gehalten und ein paar Faustformel bekommen für den Umgang mit einer Fräse bekommen.
      1.) Den Unterschied zwischen "Gegenlauffräsen und Gleichlauffräsen" kenne ich jetzt und da meine Fräse einen Kreuztisch mit Spindel hat, geht nur Gegenlauffräsen, außer man fährt eine soeben gefräste Nut noch mal ab, um eine bessere Oberfläche zu bekommen, aber hier maximal, mit einemTick an Zustellung)
      2.) Die Tiefen Zustellung sollte immer max die Hälfte vom Durchmesser vom Fräser sein.
      3.) Die richtige Drehzahl für den Fräser, steht in den Tabellen vom Hersteller, aber man kann auch einfach 25000 : 3,14 : Durchmesser vom Fräser nehmen (damit könnte man nicht viel falsch machen.
      Dann philosophierte er noch, warum er für die 3 Sachen, die man in 10 Minuten erklären kann, 3 Jahre lernen musste, aber das ist ein anderes Thema : )
      Grüße Frank
      Ich kann jetzt auch nur vermuten, was ich damit meine ....
    • Hi Frank,

      sieh Dir auch mal die Seite von SPPW (Spanabhebende Präzisionswerkzeuge in Lich / Hessen) an: spw.de SPPW
      Wenn mir Hoffmann bei größeren Durchmessern zu teuer war, bin ich hier fündig geworden.

      Ganz wichtig ist, neben der möglichst hohen Steifigkeit der Maschine (da bin ich von meiner Mäusefräse nicht verwöhnt), auch das Spannwerkzeug.
      Von Anfang an habe ich zum Fräsen auf Spannzangen gesetzt. Bohrfutter nur zum Bohren. Der Rundlauf von Spannzangen ist doch erheblich besser als der von Futtern.

      Gruß Frank
    • Hallo Frank,
      Danke, diesen Shop, kannte ich noch nicht :)
      Ich habe glücklicherweise meine Standerbohrmaschine und muss daher mit der Fräse nicht bohren.
      Ich habe sie bis jetzt auch nur mit Spannzangen verwendet.
      Ja, die Steifigkeit der Maschine ist wichtig und ich sollte mal, den Hüfthalter montieren....

      Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einem vernünftigen Schraubstock und habe schon ein paar China Teile durch......
      Ich bin jetzt bei der Polnischen Firma Bison gelandet und dieser sieht zwar nicht so schön aus, wie China Teile, ist aber um einiges besser!
      In 3 Wochen bekomme ich meinen Drehteller für ihn geliefert und bis dahin, hab eich dann auch hoffentlich den Hüfthalter montiert :)

      Viele Grüße, Frank
      Grüße Frank
      Ich kann jetzt auch nur vermuten, was ich damit meine ....