Neue Esse mit Ribbon-Burner

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    • Jetzt folgend ein paar Bilder welche die Gas-Zuführung zeigen. Es handelt sich um 1 1/4 Zoll Rohre aus Inox.
      Alles ist erst mal zur Anprobe zusammen geschraubt, es ist noch kein Dichtmaterial an den Gewinden.
      Aber ich hoffe ihr seht was geplant ist.
      Durch die 2 rechten Winkel und die Reduktion auf der linken Seite sollte das Gasgemisch genug verwirbelt werden um einen gleichmässigen Gasgehalt auf zu weisen.
      Die Idee war es auch etwas, die Gas-Einführung und das Gebläse weg von der heissen Esse zu haben.

      Auf dem letzten Foto, mit diesem Stopfen dort will ich das Gas zuführen. Habe aber noch keine konkrete Vorstellung wie genau.
      Bilder
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      Gruss
      Roland

      Schmieden das Eisen ich muss!
    • Hallo Roland,
      das sieht schon richtig gut aus. Hast du den Brenner noch irgendwie im Ofen befestigt oder liegt der nur in seinem Schacht?
      Was die Gaszufuhr angeht habe ich mal was gesehen. Da hat jemand im 90 Gradknick einen Gewindestopfen eingeschweißt und parallel zum Rohr einen Gasinjektor eingebaut.
      Also keine Ecke, sondern ein T-Stück als Ecke mit Injektor. Ich hoffe du verstehst was ich meine.

      Liebe Grüße vom Pungelscheider

      Jens
      Was nicht passt, werde ich überreden das es das doch tut. :D

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    • Der Pungelscheider schrieb:

      Hast du den Brenner noch irgendwie im Ofen befestigt oder liegt der nur in seinem Schacht?
      Hallo Jens
      der liegt nur im Ofen, er sitzt durch sein Eigengewicht (so etwa 5 KG) und die Verschraubung mit der Gaszufuhr absolut fest.


      Jetzt hatte ich wieder etwas Zeit und konnte die Gaszufuhr ins Rohrsystem lösen. Ganzeinfach mit einem 8mm röhrchen, eingeschweisst in den Stopfen, den man im letzten Beitrag (Gasinstallation_4) sieht.


      Dann musste ich noch einen Denkfehler bei der Platzierung der Esse beheben. Ich dachte die Esse sei mobil und könnte bei Platzproblemen weg gestellt werden.
      In Wirklichkeit ist sie viel zu schwer, sie kann nur um platziert werden wenn man sie zerlegt.
      Also musst ich in der Schmiede-Werkstatt etwas aufräumen und um stellen.

      Aktuell ist sie zusammengebaut und muss noch etwas austrocknen. Dann werde ich nochmals Fotos und auch ein kleines Video einstellen.
      Bilder
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      Gruss
      Roland

      Schmieden das Eisen ich muss!
    • Sali Heiri
      ist bis jetzt nicht vorgesehen. Was würde eine Gasdüse bewirken ?
      Für eine gute Vermischung sollte die Verengung im Rohr, die zwei rechten Winkel und plus Prallblech im Kopf sorgen.
      Gruss
      Roland

      Schmieden das Eisen ich muss!
    • Hallo Roland

      Die Verwirbelung des Gases sollte schon passen. Ich denke nur, dass durch dieses Röhrchen, viel zu viel Gas strömt. Bei den Brennern die ich im Netz gesehen habe, hat die „Düse“ nur ein sehr kleines Loch. So wird die Flasche vermutlich sehr schnell leer sein.
      Gebläsebrenner haben ja auch eine Düse, wie der Venturibrenner,.
      Wenn ich falsch liege, lasse ich mich sehr gerne korrigieren.
      Es gibt ja hier im Forum ein paar Ribbon Burner.

      Gruss Heiri
    • Das könnte mit meinem aktuellen Problem zu tun haben.
      Ich kriege den Brenner nur mühsam an und wenn er läuft und ich ihn einstellen will, geht er oft wieder aus. Meist wenn ich etwas mehr Gas geben will.

      Beim Flaschenausgang habe ich einen Druckregler und ein Rückschlagventil dran. Das Manometer am Druckregler zeigt praktisch 0 an und der Brenner läuft trotzdem.

      Ich war der, wohl irrtümlichen, Meinung das Manometer regle die Gaszufuhr alleine.
      Also muss ich mir was einfallen, lassen noch eine Düse zwischen Manometer und Gasrohr zu bauen ?
      Gruss
      Roland

      Schmieden das Eisen ich muss!
    • Hallo zusammen,
      das mit der Düse habe ich auch schon bei anderen Projekten gesehen. Wie Heiri schon schrieb- Schweißdüsen sind das die bevorzugte Wahl. Das macht man weil sich dann zwischen Druckminderer und Düse ein Gasstau bildet und dann zeigt dein Manometer auch was an. So kann der Gasdruck gezielt eingestellt werden. Mit dem offenen Rohr wabert das Gas so rein und du bekommst keinen Druck auf die Leitung. Die Düsen gibt´s in verschiedenen Größen. Das muß man dann testen was das beste ist. Das wird schon werden... das sind nur noch Kleinigkeiten, dann geht das Schmieden los. :hitze:

      Liebe Grüße vom Pungelscheider

      Jens
      Was nicht passt, werde ich überreden das es das doch tut. :D

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    • Vielen Dank, Jens und Heiri.
      Das mit der Düse scheint die Lösung meiner Probleme zu sein.

      Von den Dimensionen her habe ich mich nicht für Schweissdüsen (mit M6) sindern eine andere Art mit M5 entschieden.
      Ich hatte davon grad eine mit 0.64 Querschnitt zuhause und das ganze mal zusammen gebaut.

      Vielleicht erkennt der eine oder Andere um was für eine Düse es sich handelt :)

      Das Manometer zeigt nun effektiv Druck an und kann regulieren.
      Die 64'er scheint aber zu klein zu sein, nur mit sehr hohem Druck ab der Flasche zündet die Flamme und brennt knapp.

      Morgen sollten eine 0.8 und eine 1.0er ankommen.
      Bilder
      • Gasanschluss_3.jpg

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      Gruss
      Roland

      Schmieden das Eisen ich muss!
    • Richtig Heiri es ist eine Mofa-Düse.
      Unter zwischen habe ich auch die passende Gefunden. Erst mit einer 100'er (1,0mm) brennt es gut und ich kann mit Manometer und Gebläse schön regeln.

      Das Gebläse habe ich vor längerer Zeit mal von einem Bekannten bekommen, er hatte mir auch eine elektronische Regelung dazu gebaut.
      Auf dem Gerät steht die Marke EBM und 170 Watt, ansonsten habe ich habe keine Angaben von dem Gerät, ich weiss nur, dass es viel mehr liefern könnte als ich gebrauchen kann. Auf dem Foto läuft es auf der niedrigsten Stufe.
      Bilder
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      Gruss
      Roland

      Schmieden das Eisen ich muss!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von laketrout ()

    • Hallo Roland, da brennt das Feuer ja schon schon ab. :thumbsup: Es freut mich zu sehen das du deinem Ziel nahe bist.Es kann ja eigentlich nicht mehr viel fehlen bis zum ersten Schmiedeversuch in der neuen Esse.
      Ich bin sehr gespannt was für Erfahrungen du machst mit dem neuen Gerät.Vor allem den Unterschied zur Venturibauweise.

      Liebe Grüße vom Pungelscheider

      Jens
      Was nicht passt, werde ich überreden das es das doch tut. :D

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    • Die Geschichte geht, leider noch etwas weiter.
      Nachdem ich zweimal geschmiedet habe mit der neuen Esse, hat sich leider gezeigt, dass sie nur mit Mühe auf hohe Temperaturen kommt. Schmieden kein Problem, Feuerschweissen nur ganz knapp.
      Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet.
      Es ist nicht ganz einfach die richtige Mischung aus Luft und Gas zu finden. Bei zu hohem Luftstrom kühlt dieser die Esse, was an dunklen Flecken direkt unter dem Brennerkopf gut zusehen ist.

      Eine Rücksprache mit Heiri (Steinbock1212) ergab den starken Verdacht, dass die 3cm Schamotte-Wände viel Hitze wegziehen. Weiter ist der Raum der Esse mit 16x16x40cm einfach ein bisschen gross fürs Feuerschweissen.

      Ich habe mir darum aus Betonund Keramikfaserwolle in den Massen passende «Feuerleichtsteine» gegossen. Die haben auf der Feuerseite allerhöchstens 1cm Beton du sollte daher rasch auf Temperatur kommen und strahlen. Zuerst mussten sie aber schön trocknen.

      Am Samstag wurde das neue Setup nun ausprobiert.

      Der nun kleinere Raum um den Brennkopf herum erleichtert ebenfalls die «Feuerführung».
      Es scheint mir der etwas höhere Gegendruck hält die Flammen auch bei höherem Gemischstrom kompakter beim Brennerkopf. (Keine Ahnung ob verständlich ist was ich meine ?)

      Schmieden war locker mit 0.3-0.4 Bar Gasdruck möglich.
      Ich musste am Samstagnicht Feuerschweissen, konnte mit 0.8 Bar Gasdruck aber 1300 Grad erreichen, das müsste reichen.

      Ich habe jetzt eine flexible Lösung, werde in Zukunft bei kleinen Werkstücken und zum Feuerschweissen die zusätzlichen Leichtsteine rein stellen. Bei grösseren Werkstücken lasse ich sie weg.
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      Gruss
      Roland

      Schmieden das Eisen ich muss!
    • Einer der Gründe warum ich eine so grosse Esse wollte, war es einmal eine Axt zu schmieden.


      Um etwas die Dimension zu zeigen, das Werkstück auf «Bild 4» im vorigen Post ist 2 cm Breit, 7.5 cm Hoch und 14 cm lang.


      Ich habe mich dabei an das Vorgehen gehalten wie es Havard Bergland in seinem Buch «die Kunst des Schmiedens» -> Kapitel 7 «Schmieden einer Axt» , beschrieben hat.

      Auf dem Bild sieht man das Ausgangsstück und nach 3,5 Stunden Arbeit. Fertig ist der Kopf aber noch lange nicht, nur der Schmied war müde und der Samstag ging langsam zur Neige.
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      Gruss
      Roland

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