ScorpioDesign Fertigungsthread

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    • Moin zusammen,

      dann will ich nach den bisherigen Spaß-Postings auch mal "ernsthaft" loslegen. ;)

      Für das gewünschte Damast-Muster brauche ich zwei unterschiedliche Paketaufbauten - könnte man zwar notfalls auch aus einem machen, aber das wird mir zu frickelig.
      Von einem der Aufbauten hätte ich auch noch ein ausreichendes Stück liegen, aber das ist ja nicht Sinn des Wettbewerbs.
      ...und generell ist es ja nicht verkehrt, Damast auf Vorrat zu produzieren. Frisst schließlich kein Brot.

      Also los, erstmal die Pakete vorbereiten.

      04: Das Rohmaterial - 1.2842 und 60Ni20, jeweils in zwei unterschiedlichen Dicken (3 und 6 mm)

      05: Walzhaut vom 60Ni20 runterschruppen

      06 - 08: In handliche Stücke teilen

      09: Noch schnell die Schnittkanten entgraten, dann liegen die Stücke besser aufeinander

      10: Soweit, so gut.


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    • Moin,

      nachdem der Entwurf (Post 2) ja zunächst kommentarlos dastand, will ich noch mal ein paar Gedanken dazu äußern.
      Vorweg angemerkt: Ich bin kein Bushcraft-Profi und daher entspringt der Entwurf weniger praktischen Erfahrungen, sondern Assoziationen, die ich mit dem Thema habe.

      Generell verbinde ich mit dem Outdoor-Thema eine gewisse Archaik, also „zurück zur Natur“, Reduktion und Konzentration auf das Wesentliche sowie die (temporäre) Befreiung von der in unserer Gesellschaft allgegenwärtigen Reizüberflutung.

      Dem entgegen steht der Trend (dem ich selbst auch gerne erliege), sich mit allerlei Gadgets auf alle erdenklichen Situationen vorzubereiten, die in den meisten Fällen ohnehin nur in der Stadtmenschen-Fantasie existieren.

      Ein einschneidendes Erlebnis in der Hinsicht hatte ich auf einer Wandertour im australischen Blue Mountains National Park, wo meine Freundin und ich uns mit unseren 20+kg-Rucksäcken durch von Erdrutschen verschüttete Pfade gequält haben, über Mücken, Blutegel sowie die Hitze fluchend, um dann irgendwann das Lager eines Einheimischen zu passieren, der nur mit einem kleinen, rauchenden Feuer, „Jesuslatschen“ und einem Beutelchen (nicht größer als meine „Kultur-Vortäuschungs-Tasche“) ausgerüstet war.

      Aber zurück zum Messer.
      Aus diesen Überlegungen will ich bei diesem Projekt ein bewusst archaisches, minimalistisches Werkzeug bauen, ohne aufwändige Montierungen, metrische Gewinde oder High-Tech-Materialien. So wie es theoretisch auch vor Hunderten von Jahren hätte existieren können.

      Ganzstahl.
      Ein allgemeines Problem mit Ganzstahl-Messern: Wenn der Griff voluminös genug ist, um die Hand gut auszufüllen, werden sie (außer bei sehr langen Klingen) grifflastig. Das bedingt sich aus der hohen Dichte des Werkstoffs und kann insofern nur umgangen werden, indem man dem Griff irgendwie mit weniger Material Volumen verleiht – also Durchbrüche, „Outline“, „Tülle“ oder ähnliches. Der von mir gewählte Ansatz eines tordierten Vierkants ist hinsichtlich der Gewichtsreduktion nicht der effektivste, aber da die Klinge bei diesem Messer auch „wuchtig“ werden soll, vermutlich ausreichend. Durch die „Rippen“, die sich aus den Kanten des Vierkants ergeben, entsteht ein größeres Volumen und der „Grip“ ist kaum zu toppen.
      Manch einer wird vermutlich denken: „Ein Handschmeichler ist das aber nicht.“ :S
      ...Lasst Euch überraschen. Da kommt noch was.

      Klingenform.
      Generell halte ich breite Klingen für praktisch – so kann man auch gut mal auf nem Baumstumpf das Essen kleinschneiden.
      Wenn viel Druck vonnöten ist, hilft die „Daumenrampe“ und die Fingermulde sorgt für ausreichenden Grip, auch wenns mal nass ist.
      Die vorne stark konvexe, im hinteren Teil eher gerade Schneide ist vielseitig einsetzbar – eben auch zum Schneiden auf einer Unterlage. Eine relativ spitze Spitze ;) erlaubt auch mal feinere Arbeiten (Splitter aus den Fingern popeln o.ä.).

      Scheide.
      Da hab ich noch keinen genauen Plan, außer, dass sie auch schlicht werden soll. Irgendeine Möglichkeit, das Messer drin zu sichern soll es geben, aber die genaue Ausführung überlege ich mir, wenn das Messer soweit ist – der Zeitrahmen des Wettbewerbs erlaubt ja ein gemächliches Vorgehen.

      Soweit meine Überlegungen – Kommentare, besonders von den Bushcraft-Praktikern unter Euch, sind natürlich immer willkommen. Bitte nutzt dafür den Diskussions-Thread.


      Feine Grüße,
      Gunther
    • So,

      nach dem "Theorieteil" ;) von gestern gehts nun endlich in die Schmiede.

      Bevor jemand fragt: Nein, das ist LEIDER nicht meine eigene Werkstatt, sondern die der HAWK Hildesheim, wo ich auch studiert habe.
      Ich darf sie noch als Gaststudent nutzen, im Gegenzug für gelegentliche Damast-Workshops, die ich für die Studis mache.

      Jetzt neu: Nur echt mit größeren Bildern.
      Mein Dank gilt meiner Freundin sowie dem Selbstauslöser, die in Teamarbeit einige davon gemacht haben.

      11: Erstmal die Pakete mit MIG/MAG zusammenheften.

      12: Und noch'n Handgriff dran.

      13 + 14: Dann wollen wir dem Stahl mal Feuer unterm... äh... naja. Feuer eben. Ihr wisst schon.

      15: Borax druff.

      16: Und auf Schweißtemperatur bringen.

      17 + 18: Mein Freund, der Lufthammer, arbeitet, während ich interessiert zuschaue. (Obacht: Neue Handschuhe, extra für Euch!)

      19: Erstes Paket (das mit den groben Lagen) verschweißt und hochkant ausgereckt.

      20: Frühstückspause in der Sonne. Später gehts weiter.

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    • Moin nochmal,

      nun gibts auch noch ein paar bewegte Bilder...

      Viel Spaß!
      Gunther

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    • Weiter gehts:

      21: Zwei Stücke vom groben und eins vom feinen Paket, blankgeschliffen und bereit für die finale Feuerschweißung.

      22: Das geheftete Paket wird unter der Hydraulikpresse "gepackt".

      23 + 24: Der klingenseitige Teil des Pakets wird schonmal tordiert - teils brachial, teils konzentriert, wie an er Miene ablesbar.

      25: Klinge gebreitet.

      26 + 27: Spitze wird ausgeformt.

      28: Grobe Form fertig.

      29: Die Klinge noch auf "legale Länge" (plus Zugabe) ausgereckt.


      Später gehts weiter mit dem Griff...


      Feine Grüße und danke Euch allen für die vielen Danksagungen!
      Gunther
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    • Guten Morgen!

      Nun der Rest der Schmiedebilder...



      30 - 32: Fingermulde und Daumenrampe werden vorgeformt.

      33: Handgriff abgetrennt.

      34: "Grtiffmaterial" auf das nötige Maß reduziert.

      35 + 36: Griff wird konisch vorgeschmiedet.

      37: Torsion des Griffendes (mit schon leicht irrem Blick 8| )

      38 - 39: Für eine "formschöne" Torsion wird nochmal punktuell mit dem Brenner nachgewärmt und verdreht.

      40: Richten des Griffs - um die Kanten nicht zu verdengeln zwischen Holzhammer und Ambossklotz. Qualmt und stinkt, aber geht sehr gut.

      41 - 42: Sooo siehddas aus. Nun kann das Messer weichgeglüht werden.


      Dazu später mehr - viel Spaß beim Schauen und schönen Sonntag!
      Wenn jemand Fragen hat, nur raus damit!

      Feine Grüße,
      Gunther
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    • Hallo zusammen,

      nachdem die Klinge weichgeglüht ist (davon hab ich keine Fotos gemacht, ist ja wenig spektakulär), kanns nun mit Schleifen weitergehen...


      43 - 44: Nachdem etwas Überstand grob mit der Flex abgetrennt ist, passe ich zunächst die Kontur von Fingermulde und Daumenrampe an. Am besten kann ich das frei Auge, die eingangs gezeigte Skizze war nur als grobe Orientierung.

      45: Handlage testen und weiter anpassen, bis die stimmt.

      46 - 47: Klingenkontur wird ausgearbeitet.

      48: Legale Länge überprüfen... passt. Leider ist der "Gliedermaßstab" überbelichtet, könnt Ihr mir aber glauben... ;)

      49: Noch ein wenig die Kanten des Griffs glätten.

      50 - 52: Anreißen der Schneiden-Mittellinie mittels Magneten und einem Stück Federbandstahl (aus kaputtem Bandmaß). Bei so einer Freiform geschmiedeten Klinge kommt man mit einem Parallelreißer nicht weit.


      Ok, so viel für heute... Als nächstes gehts dann an den Klingenschliff. Da ich da (bedingt durch den weichen Auslauf zum Griff hin ohne Ricasso) eine etwas ungewöhnliche Technik habe, hab ich dazu auch ein Video vorbereitet... kommt morgen.


      Feine Grüße,
      Gunther
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    • So, wie angekündigt nun die Schleiforgie :D

      53 - 54: Klingenschliff. Anders als die meisten mache ich das am Kontaktrad längs bzw. leicht diagonal zum Band. Ist in bewegten Bildern besser zu erkennen, siehe hier.

      55 - 56: Noch den Rücken leicht runden.

      57 - 61: Verschiedene Griffpositionen testen...

      62: ...und nicht zuletzt die Balance. Der Schwerpunkt liegt leicht hinter der Fingermulde - insgesamt ein schweres Ding, aber fühlt sich (für mich) gut an.


      Als nächstes steht das Versäubern des Griffs an...


      Beste Grüße,
      Gunther
      .
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    • Und weiter gehts mit dem Griff. Ich hatte eigentlich vor gehabt, den tordierten Teil (abgesehen von den Kanten) verzundert mit Schmiedehaut zu lassen, aber irgendwie überkam es mich dann doch, auch hierzu schleifen, damit man später das Damast-Muster gut sehen kann.

      63 - 64: Zunächst werden die Flächen mit verschiedenen Fräsern geglättet.

      65: In der Daumenrampe führe ich die konkave Fläche der Torsion fort, indem ich das Material wegfräse.

      66: Dann werden die Flächen schonmal geschliffen.

      67 - 69: Fehlt da nicht noch was? Ach ja, eine Möglichkeit, nen Fangriemen zu befestigen.

      70: EIN (1) Fangriemenloch? Reicht nicht. Noch eins rein. Und noch eins.

      71: Lochkanten runden.

      72: Viel hilft viel. Noch zwei Fangriemenlöcher.

      73: So gefällt mir das. Nun ist die Klinge auch schon bereit zum Härten.


      Guten Wochenstart!
      Gunther
      .
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    • Moin,

      da ich mit dem Härten noch warte, bis drei andere Klingen soweit sind, gibts "zur Überbrückung" heute ein paar Fotos vom Stand der Dinge.

      Der eingeflochtene Fangriemen besteht aus einem einzigen Stück, das durch die Bohrungen vorne und hinten am Griff gefädelt ist und so alle vier "Flächen" des Griffs entlang läuft.

      Ich finde es von der Haptik und vom Grip hervorragend.
      Ein paar Leute hatten das Messer ja auch schon auf dem Grilltreffen beim Rosa Plüschrammler in der Hand.
      Meinungen sind natürlich im Diskussions-Thread wilkommen.

      Viel Spaß beim Schauen!

      Grüße,
      Gunther
      .
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    • So, nun bin auch ich mit Härten fertig... letzte Woche bin ich nicht weiter gekommen, da ein paar andere, eilige Sache zu machen waren.

      79: Das Messer im Ofen.

      Vom Härten selbst habe ich keine Fotos, sondern einen Film - beides gleichzeitig ging leider nicht mit nur einer Kamera ;)
      Nur leider bekomme ich das Ding bei Facebook nicht hochgeladen, steigt immer mit einer Fehlermeldung aus (natürlich bei 98% X( ).
      Ich bleib aber dran - wenns klappt, reiche ich den Link nach.

      80 + 81: Nach dem Härten und Anlassen.


      Nun gehts ans Finish... also auf die Zielgerade.
      Fehlt noch ein "Böbsel" für den Fangriemen und die Scheide. Ich hoffe, das kriege ich die Woche irgendwie noch hin, es ist wirklich ziemlich viel zu tun gerade.

      Feine Grüße,
      Gunther
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    • Moin,

      so, das Messer ist in den letzten Zügen.

      82 + 83: Letztes Finish der Klinge. Der Griff ging mit dem Hängemotor erstaunlich gut, hätte ich für langwieriger gehalten.

      84: Schärfen auf der Tormek.

      Das vorhergehende Ätzen hab ich nicht fotografiert, stellt Euch einen Meßzylinder mit brauner Plörre vor, in den ein Draht hängt. ;)



      Dann mach ich mal ein paar Bilder vom vollendeten Messer fertig...


      Bis gleich,
      Gunther
      .
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    • Ich präsentiere:

      FULL METAL BUSHCRAFT


      ...der Damast hat sogar eine leichte Camo-Anmutung.
      :grin:

      Specs:
      Damast aus 1.2842 und 60Ni20
      Gesamtlänge: 22,5 cm
      Klingenlänge: 11,8 cm
      Klingenhöhe (max.) 42 mm
      Klingenstärke (max): 4,7 mm
      Gewicht: 262 g (incl. Lederband ;) )


      Kommentare und Kritik
      erwünscht!

      Böbsel für den Fangriemen und Scheide kommen noch (hoffentlich schaff ichs...)


      Feine Grüße,
      Gunther
      .
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      Moin zusammen,

      leider kam mir ein dringliches Projekt dazwischen, was die letzten Tage ziemlich viel Zeit gefressen hat... daher habe ich es nicht mehr geschafft, mich in aller Ruhe mit der Scheide und dem Bändsel-Böbsel zu beschäftigen.

      So ist am Ende nur eine recht schlichte, funktionale Scheide rausgekommen. Was ja auch meinen bescheidenen Lederbearbeitungs-Fähigkeiten angemessen ist.
      Den Böbsel muss ich Euch leider schuldig bleiben, das schaffe ich nicht mehr, zumindest nicht zufriedenstellend.

      Bei der Farbe der Scheide habe ich etwas überlegt - einerseits fand ich zu dem monochromen Damast etwas Farbe ganz gut (siehe auch das Lederband bei der letzten Fotoserie), andererseits... gibts doch nix besseres als SCHWARZ.

      Insofern auch den Fangriemen nochmal durch einen schwarzen ersetzt.


      Dann nochmal der Übersichtlichkeit halber die Daten in diesem finalen Post, obwohl sie oben ja schon mal stehen:

      Full Metal Bushcraft
      Damast aus 1.2842 und 60Ni20
      Gesamtlänge: 22,5 cm
      Klingenlänge: 11,8 cm
      Klingenhöhe (max.) 42 mm
      Klingenstärke (max): 4,7 mm
      Gewicht: 262 g (incl. Lederband ;) )


      Ich hoffe, es gefällt dem einen oder anderen, auch wenn Ihr die Handlage des tordierten "Ledergriffs" per Internet nicht testen könnt.

      Dann bin ich gespannt auf die Abstimmung - als Teilnehmer werde ich mich natürlich enthalten und bin ehrlich gesagt auch sehr froh darüber... denn eine Entscheidung ist angesichts der tollen Messer ECHT schwierig.
      Auf jeden Fall nochmal vielen Dank an die Mods, die diesen Wettbewerb organisiert haben und natürlich auch an die übrigen Teilnehmer.


      Feinste Grüße,
      Gunther
      .
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