Beiträge von [Nick]

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    Tom G.


    Vielen Dank für die vielen und netten Kommentare, für mich immer wieder das Salz in der Suppe.


    Ich muss sagen, gerade die schlichten Etuis bereiten mir selber auch immer große Freude, sowohl in der Herstellung als auch, weil sie tatsächlich Verwendung finden.


    Schön, dass Euch auch die Nähte auffallen, die sind nach wie vor mein größtes Steckenpferd (und jeder kleine Fehler nervt ;) ).


    Tom, den Stempel nutze ich persönlich am liebsten, wenn er dezent eingesetzt werden kann, z.B. auf der Innenseite einer Geldbörse. Außen mag ich es persönlich gerne so schlicht wie möglich, ebenso bei Messern, die ich am liebsten ohne Klingenbeschriftung o.ä. mag. Das Motiv gefällt mir allerdings nach wie vor sehr und es freut mich natürlich auch, wenn jemand den Stempel gerne auf einem Etui haben möchte.


    Gruß,


    Nick

    Zumindest für mich persönlich...


    Ich komme derzeit kaum zum Basteln, wurde aber nun positiv von einem Bekannten zu etwas Tatendrang gezwungen.

    Gewünscht war ein einfaches Etui für ein Messer von Attila, ohne Lanyard.

    Daher ist es das Design mit der Aussparung vorne geworden, die ein einfaches Ziehen und Einstecken ermöglicht. Dazu sollte unbedingt der Stempel mit drauf, was mich persönlich natürlich freut.

    Und weil ich einmal dabei war sind es der Etuis derer 3 geworden. So konnte ich neben dem Geschirrleder von Kobel noch ein italienisches Pull-Up-Leder ausprobieren, von dem ich jüngst ein Probestück erhalten habe. Beide dunklen Etuis (erstes Bild links und Mitte) sind aus diesem Leder und zeigen schön die Farbvarianz dieses Leders. Das werde ich häufiger nutzen.


    Lasst es Euch gut gehen und behalten einen kühlen Kopf :hitze::eis:


    Gruß,


    Nick



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    Moin Burhard,


    herzlichen Glückwunsch zu diesem Kleinod von Messer. Herrliches Geweih und durch Griffabschluss und feine Details zwar unverkennbar ein Geschwisterchen, aber auch ein absolut individuelles Werk.


    Viel Freude damit!


    Gruß,


    Nick

    ...sind 3. Also vorerst...


    Nach kurzem Überlegen und noch kürzerem Zögern hat, dank einiger anderer Verkäufe, auch noch ein "Mini" von Alex bei mir Einzug gehalten.

    Die perfekte Größe für die Hosentasche, in die es auch gleich gewandert ist.


    Was mich an diesen Messern fasziniert ist die unverkennbare Ähnlichkeit und Handschrift des Künstlers, aber eben auch die absolute Eigenständigkeit und Individualität eines jeden Werkes für sich. Fast so wie bei meinen Kindern, eindeutig alle aus demselben Stall aber jedes für sich etwas ganz Besonderes. Und unmöglich, einen Favoriten zu benennen :D


    Anbei ein paar Eindrücke, ich hoffe, sie gefallen.


    Beste Grüße,


    Nick




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    Moin Ewald,


    das ist in jeder Hinsicht genial!

    Dieser hervorragend durchdachte und realisierte Verschluss sowieso, aber auch die Formgebung von Griff und Klinge gefällt mir sehr! Verdeckte Klingenwurzel, sehr formschöne, "schnittige" Klinge, da ist Dir ein wahrlich beeindruckendes Messer gelungen!


    Gruß,


    Nick

    Guten Abend zusammen.



    Ohne viele Worte, derer bedarf es angesichts dieses Werkes nicht.


    Man nehme Stahl (1.2833), Geweih (aus Deggendorf), Stahlseil (aus den Tiefen des Waldes), Leder, Messing und einen Meister des Feuers, der es versteht mit diesen umzugehen.

    Und heraus kommt ein Messer, das in seiner archaisch-rustikalen Art, gepaart mit einem Höchstmaß an Präzision und Detailverliebtheit mehr Kunstwerk als Gebrauchsgegenstand ist, auch wenn es der glückliche Besitzer mit Freude nutzen wird.


    Dieser hat übrigens auf die Schnelle auch die einfache Steckscheide gebastelt. So ein Messer braucht für mich keine Punzierung oder Verzierung in der Behausung, das wirkt schon alleine genug.


    Danke Alex!


    Nick



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    Moin Roland,


    Respekt vor diesem tollen Projekt! Die Realisierung finde ich hervorragend, so hätte der Urgroßvater seine helle Freude daran gehabt. Ein Stück Familien- und Messergeschichte.


    Gruß,


    Nick

    Moin Alex,



    ich bin jedes Mal aufs Neue beeindruckt, was für Details Du in Deine Messer einarbeitest. Zwinge und Griffabschluss stechen absolut heraus und machen aus einem Wandermesser eine Besonderheit!


    Gruß,


    Nick

    Moin Alex,


    nein, ich habe direkt beim Hersteller geordert und musste auch etwas warten, bis die verfügbar waren. Du bekommst aber wahrscheinlich auf eine Anfrage recht schnell Antwort zur Verfügbarkeit, war zumindest bei mir so.


    Gruß,


    Nick

    Moin Alexander,


    das ist eine Frage, auf die ich viel Zeit und Recherche verwendet habe.


    Zunächst: Es gibt recht unterschiedliche Arten von "Prickeisen". Einige machen relativ große, diamantförmige Löcher. Diese werden im Englischen meist mit "Pricking Irons" bezeichnet.

    Dann gibt es "Stitching Chisel" , die sehr schmale, diagonale Schlitze stechen, auch als "french style" (Pricking oder Stitching) Irons bezeichnet.

    Und es gibt Pricking Irons, die richtig runde Löcher stechen.

    Die Eisen kommen in unterschiedlichen Größen, sowohl was die Anzahl der Zähne betrifft, als auch den Abstand der Zähne zueinander.


    Eine sehr gute Auflistung und einen Vergleich findest Du bei Armitageleather:

    https://www.armitageleather.com/

    Auf der Seite bis runter zu "Free Downloads" und da das erste Dokument.


    Ich habe mich nach einigen Tests und auch Fehlgriffen für die recht teuren Eisen von Crimson Hides, french style, in der Größe 3,85mm entschieden. Ein Set mit drei Eisen mit 2, 6 und 10 Zähnen. Dieser Abstand ist eher für kleine Projekte wie meine Etuis u.ä. gut, für größere Arbeiten sind 4mm oder 5mm besser geeignet.

    Diese Eisen sind zum einen sehr scharf geschliffen, zudem sind die Zähne eher lang und gleichmäßig dünn, weswegen sie auch durch dickeres Leder in einem Arbeitsgang durchgehen, ohne das Loch zu sehr zu weiten. Um 6mm waren bisher kein Problem. Dafür können sie leichter brechen oder verbiegen, wenn sie schief oder mit der falschen Unterlage eingeschlagen werden.

    https://crimsonhides.com/colle…rench-style-crimson-irons


    Die schmalen Schlitze haben den Vorteil, dass die Naht sehr gleichmäßig diagonal verlaufen kann und die Löcher danach so gut wie nicht mehr sichtbar sind. Dazu klopfe ich die Löcher nach dem Stechen nochmal leicht mit dem Lederhammer. Dadurch ist das Nähen etwas anstrengender, das Ergebnis aber für mich ansehnlicher:

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    Zudem ist es wichtig, die Fadenstärke des Garns an den Lochabstand anzupassen. Im Bild ist das 0,6mm Tiger Ritza Garn. 0,8mm oder gar 1,00mm Fadenstärke ist für diesen Lochabstand zu dick bzw sieht hinterher nicht schön aus.


    Wenn eher größerer Lochabstand und dickeres Garn gewünscht ist, bieten sich die diamantförmigen Pricking Irons eher an.


    Gruß,


    Nick

    Moin,


    viele Profis stechen die Löcher ausschließlich mit der Schwertahle (Rundahlen sind vorrangig zum Weiten der Löcher, nicht zum Stechen), und zwar gleichzeitig durch alle Schichten, während die Scheide im Nähkloben eingespannt ist. Dazu werden die Löcher mit einem Prickrad vormarkiert.

    Das setzt halt wie Roland schreibt super scharfe und gepflegte Ahlen voraus. Hilfreich beim Führen des Stichs ist ein individuell an die Hand angepasster Ahlengriff, der immer die selbe Handhaltung ermöglicht. Wenn die Scheide gut eingespannt ist, sitzt die Nahtrille knapp über dem Rand des Klobens, dadurch wird das mit einiger Übung auch sehr genau und gerade.


    Ich habe es allerdings bisher wie in diesem Video gezeigt gemacht:

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    Sprich den Keder auf der einen Seite einkleben, dann die Seite mit Keder mittels Prickeisen (ich nutze auch die von Crimson Hides, french style, die stechen schmale Schlitze anstatt der größeren, diamantförmigen Löcher) durchstechen, zusammenkleben, Rest mit Ahle oder bei dünnerem Leder mit dem Prickeisen ganz durchstechen.


    Gruß,


    Nick